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«GZSZ» sichert sich mit Special weniger Zuschauer als sonst

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Gut lief es für die Sendung am Vorabend aber trotzdem. Unterdessen dümpelt Hugo Egon Balder in Sat.1 weiterhin klar unter dem Senderschnitt.

Immer wieder ist die RTL-Soap «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» beim jungen Publikum die meistgesehene Sendung des Tages. Kurz vor dem Jahreswechsel machte der Kölner Privatsender allen Fans des Formats nun ein kleines Geschenk: Statt einer regulären Folge zeigte man um 19.40 Uhr ein Special, das die schönsten Momente des Jahres thematisierte. Mit 2,33 Millionen Zuschauern ab drei Jahren war dieses auch durchaus gefragt, immerhin ging dies mit Marktanteilen von soliden 8,5 Prozent bei allen und starken 15,7 Prozent der 14- bis 49-Jährigen einher.

Zur Wahrheit gehört, dass reguläre «GZSZ»-Folgen zumeist noch etwas besser laufen. Und dennoch stellte das Special der beliebten Daily-Soap mit 1,14 Millionen Interessenten im jungen Alter die beliebteste RTL-Sendung am Montag dar. «Alles was zählt», die zweite RTL-Soap am Vorabend, brachte es im direkten Vorfeld übrigens auf 2,09 Millionen Zuschauer und 13,7 Prozent der Umworbenen.

Während RTL auf einen zufriedenstellenden bis starken Vorabend zurückblicken darf, gibt es für Sat.1 weiterhin wenig Erfreuliches zu berichten. Eine Ausgabe von «Genial daneben - Das Quiz» erreichte an diesem Montag ab kurz vor 19 Uhr 1,20 Millionen Zuschauer und schwache 5,2 Prozent der Jüngeren, nachdem es «Auf Streife - Die Spezialisten» eine Stunde zuvor auf minimal bessere 5,9 Prozent gebracht hatte. 0,96 Millionen Zuschauer schauten ab 18 Uhr zu.

Aber noch einmal zurück zu RTL, wo am späteren Abend erstmalig Nazan Eckes die Moderation von «Extra» übernahm. Zwischen den Jahren hatte es das 22.15-Uhr-Magazin alles andere als leicht, mit einem Marktanteil von 7,9 Prozent beim jungen Publikum lief es für die Sendung deutlich schlechter als sonst. Versöhnlicher sah es beim Gesamtpublikum aus, wo 2,23 Millionen Zuschauer zu ordentlichen 8,8 Prozent führten. Zur Verteidigung von «Extra» sei allerdings gesagt, dass «Wer wird Millionär?» im direkten Vorfeld ein Jahrestief beim jungen Publikum verzeichnete (wir berichteten).


© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/114737
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Blue7
31.12.2019 10:08 Uhr 1
Was erwartet man, dass der Zuschauer die scheiß Rückblicke sehen möchte. Schlimm genug, dass die vorgegangene Folge großteils nur aus Rückblenden des Jahres pro Charakter bestand. Verstehe nicht das man bei einer Dailysoap Rückblicke benötigt. Eigentlich leben die Serien davon, dass die Story immer aufeinander aufbaut und nie wieder rückwirkend geschaut werden wie sonst eine andere Serie.

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