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ZDF-Schlappe: Merkel-Drama liegt über drei Millionen Zuschauer hinter ARD-Komödie

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Trotz medialer Begleitung kam «Stunden der Entscheidung» im ZDF überhaupt nicht gut beim Fernsehpublikum an. Umso stärker lief «Nimm du ihn» im Ersten.

Dokudrama gegen Komödie hieß am Mittwochabend das Duell der beiden größten öffentlich-rechtlichen Sender. Schon vorab hatte der ZDF-Film «Stunden der Entscheidung - Angela Merkel und die Flüchtlinge» in den Medien Aufsehen erregt. Der 90-Minüter im Zweiten war aber nicht der Film, der am Mittwoch die meisten Zuschauer anlockte. Insgesamt nur 1,91 Millionen Menschen verfolgten die TV-Produktion. Das entsprach gerade einmal 6,9 Prozent aller Fernsehenden.

Aus der jungen Altersgruppe stammten 0,42 Millionen Personen, die bei 14- bis 49-Jährigen zu ebenfalls schwachen 4,9 Prozent Marktanteil führten. Es war das erste Mal seit dem 3. Juli, dass das ZDF zur besten Sendezeit am Mittwoch wieder einen Film sendete. Zuletzt liefen dort Formate wie «Bares für Rares» , «Aktenzeichen XY... ungelöst» oder das gefloppte «Sorry für alles» , das auch nicht viel schlechter lief als das neue Dokudrama.

Platz zwei ging am Mittwoch an Das Erste. Dort startete in direkter Konkurrenz zum Merkel-Drama die Komödie «Nimm du ihn» . Der neue Film mit Branko Samarovski erreichte insgesamt 5,12 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, die 0,68 Millionen 14- bis 49-Jährige umfassten. Somit interessierte der Film über drei Millionen Zuschauer mehr als die ZDF-Komödie. Aus Gesamtsicht entstanden sehr schöne 18,4 Prozent Marktanteil, bei jungen Zuschauern waren es ebenfalls sehr sehenswerte 8,0 Prozent. Es war das beste Ergebnis eines Mittwochs-Spielfilms seit «Klassentreffen»  am 6. März 2019.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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Maxn
05.09.2019 10:50 Uhr 1
Ich glaube beim ZDFlag es nicht am Film und an den Machern, denn das Thema ist interessant, nur eben, dass keiner mehr auf Merkel Lust hat und sobald sie kommt umschaltet, was sich in diesem Fall auch gelohnt hat.

Vielleicht sollte man ihn als Geschichtsfilm bewahren und falls die Krise noch zu überwinden ist, dann als Ursachenforscherfilm zeigen.

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