Primetime-Check

Dienstag, 28. September 2010

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Konnte ProSieben die guten Quoten der Vorwoche übernehmen? Wie schnitt die sechste Folge «X Factor»  ab? Und in welche Richtung entwickeln sich die Reality- und Dokuformate auf kabel eins und RTL II?

Das Erste wurde Tagessieger bei allen Zuschauern ab drei Jahren, allerdings büßte die dritte Folge «Weissensee» im Vergleich zu den zwei Vorwochen erstmals massiv an Marktanteilen ein. Zur besten Sendezeit sahen nur noch durchschnittlich 5,02 Millionen Bundesbürger und 15,7 Prozent aller fernsehenden Deutschen zu; beim jungen Publikum schalteten noch für 7,1 Prozent ein. Wesentlich besser schnitt im Anschluss «In aller Freundschaft» ab: Im Schnitt erreichte die Serie 5,92 Millionen Zuschauer, 18,3 Prozent Gesamtmarktanteil und ordentliche 7,5 Prozent der werberelevanten Zielgruppe. Bei RTL erreichte «CSI: Miami»  22,7 Prozent Marktanteil, «Dr. House»  kam auf 22,5 Prozent bei den Umworbenen.

Deutlich erfolgreicher als in der Vorwoche zeigte sich im ZDF eine weitere Dokumentation über Stasi-Machenschaften in der DDR. «Sonderauftrag Mord» interessierte im Schnitt 2,68 Millionen Zuschauer und 8,4 Prozent aller Fernsehenden; in der jungen Bevölkerung konnten der Mainzer Sender einen mäßigen, aber noch ausreichenden Marktanteil von 5,2 Prozent vorweisen. Das relativ gesehen starke Vorprogramm half auch dem anschließend programmierten Magazin «Frontal 21», das mit 3,01 Millionen Zuschauern, 9,3 Prozent Gesamtmarktanteil und 5,5 Prozent Zielgruppenmarktanteil aufwartete. Wesentlich plakativer als die Entwicklung der ZDF-Quoten gestaltet sich der erfreuliche Aufschwung der dienstäglichen Comedyserien auf ProSieben: Zur besten Sendezeit kamen zwei Folgen der «Simpsons» auf durchschnittlich 2,54 Millionen bzw. 2,64 Millionen Zuschauer und tolle 17,1 bzw. 16,5 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Bevölkerung. Auch zwei neue Episoden von «Two and a half Men» steigerten sich im Vergleich zur Vorwoche und erreichten im Schnitt 2,56 Millionen bzw. 2,73 Millionen Zuschauer und 15,6 bzw. 17,6 Prozent der wichtigen Zielgruppe.

Noch zu früh ist es für Entwarnungen, doch bei VOX wird man am Dienstagabend aufgeatmet haben, denn der Aufwärtstrend der Vorwoche hielt an: Die sechste Folge der Castingshow «X Factor» erreichte im Schnitt 2,22 Millionen Zuschauer und gute 11,9 Prozent Marktanteil bei den Werberelevanten. Besser lief es auch für Sat.1 - gut allerdings noch lange nicht: Die Fortsetzung «Das zweite Wunder von Loch Ness» des in der Vorwoche gezeigten Fantasyfilms knüpfte nicht nur an die Handlung, sondern auch an die mäßigen Quoten an und unterhielt durchschnittlich zwar 3,09 Millionen Zuschauer, der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen lag allerdings nur bei ausbaufähigen 9,8 Prozent. Bei kabel eins ist das Hoch der Vorwoche bereits verflogen und die Reality-Doku «Mein neues Leben» schnitt mit durchschnittlich 0,99 Millionen Zuschauern und 4,2 Prozent Marktanteil bei den Jungen. Verona Pooths Charityformat «Engel im Einsatz» durfte sich auf RTL II hingegen über einen kleinen Quotenschub freuen, denn neben 1,11 Millionen Zuschauern schaltete auch 4,1 Prozent des jungen Publikums ein.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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