Abschied nehmen von der Manege des Wahnsinns: Joko und Klaas führten bei ProSieben durch die finale Ausgabe von «Circus HalliGalli». Ein TV-Zirkus in Moll.
Und so begrüßten Joko und Klaas als Gast ihren früheren Sidekick Palina Rojinski, blickten gemeinsam in einer Montage auf "Die Emotionen der Show" zurück und wurden passenderweise mit der Rückkehr einer früheren «Circus HalliGalli»-Tradition überrascht: Dem Countdownmoment, in dem der Showverlauf urplötzlich durch ein Kuriosum unterbrochen wurde – dieses Mal durch eine Wiederholung des allerersten Countdownmoments. Kurzum: Showkomfortfutter für Fans, die sich langsam an den Gedanken gewöhnen müssen, Abschied zu nehmen. Aufgemuntert wurde diese Aufbruchstimmung durch einen erneuten "Betrunkene schreiben das Drehbuch zu …"-Beitrag, in dem Joko und Klaas die Ideen Besoffener nachstellten – passend zum Abschied die hochprozentigen Einfälle für die letzte «Circus HalliGalli»-Folge, deren perfekter Untertitel demnach "Die geile Meile" ist.
Daraufhin mauserte sich die 90-minütige Abschiedsgala langsam vom behutsamen Rückblick zum gebührenden Abschied – mit großen Emotionen im kleinen Rahmen. Joko und Klaas blödelten mit ihrem Dauergast Matthias Schweighöfer herum, plauderten aus dem Nähkästchen, was absurde Anforderungen ihrer prominenten Gäste (oder deren Manager) anbelangt und wurden erneut überrascht: Mit einem kreativen Video mehrmaliger Musikgäste wie Jan Delay, Kool Savas und Cro, die allesamt liebevoll das Moderatorenduo neckten. Auf den letzten Metern wurde die "geile Meile" dann endgültig zum intimen Showabgesang. Auf tränenreiche, dankbare und auch selbstkritische Worte von Joko und Klaas folgte ein ausführlicher Abspann, der noch ganz ruhig und besonnen, noch ein letztes Mal vorführte, was «Circus HalliGalli» und seine Vorgängerformate in ihren Glanzstunden so besonders machte: In einer langen Plansequenz, die sich Backstage den Weg aus dem Fernsehstudio bahnte, nickten Stars und Teammitglieder ihrer TV-Familie, dem Publikum, zu, während sie kryptisch Highlights aus der «HalliGalli»-Historie nachstellten. Ein sentimentaler, kreativer Abschied für eine laute, vulgäre Gagasendung mit so viel Charakter, dass sie vielen Menschen zurecht ans Herz gewachsen ist. 

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