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«Duell um die Geld» gewinnt und verliert zugleich

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Die zweite Ausgabe der eigentümlichen Mixtur aus Quiz und Poker baute seine Reichweite aus, dennoch sanken die Marktanteile. «Bauer sucht Frau» gab derweil auf sehr hohem Niveau deutlich ab.

So lief die Premiere

Mitte Oktober waren mit 0,92 Millionen Zuschauern noch gute 5,7 Prozent Gesamt-Marktanteil einhergegangen, was dem besten Wert seit Mitte März entsprochen hatte. In der Zielgruppe sah es mit 12,7 Prozent ähnlich gut aus, dieser Wert wurde aber Anfang Dezember mit einer regulären Folge sogar noch knapp übertroffen (13,0 Prozent).
Schon im Oktober ging «Circus HalliGalli» mit einer deutlich längeren Special-Folge an den Start, die in Anlehnung an das erfolgreichste Primetime-Format von Joko und Klaas auf den Titel «Das Duell um die Geld» hörte. Die Publikumsresonanz war sehr respektabel (siehe Infobox), sodass nichts gegen eine Fortsetzung sprach, sobald «TV total» den Slot nach 23 Uhr nicht mehr belegte. An diesem Montag war es dann so weit - da die Folge diesmal allerdings etwas früher endete, verbesserten sich zwar die Zuschauerzahlen, die Marktanteile waren hingegen rückläufig.

Bei durchschnittlich genau 1,00 Millionen Menschen wurde ein solider Gesamt-Marktanteil von 5,1 Prozent gemessen, womit man sich gegenüber sieben der acht jüngsten «HalliGalli»-Folgen zu steigern wusste. Auch in der Zielgruppe lief es mit 11,2 Prozent bei 0,85 Millionen noch durchaus respektabel, aber eben nicht mehr so stark wie noch im Oktober, wo die Show erst kurz vor 1 Uhr nachts geendet hatte. In der kommenden Woche verabschiedet sich «HalliGalli» dann vorerst mit einem Best of aller Folgen seit dem Sendungsstart.

Bei RTL wiederum ging «Bauer sucht Frau» bereits in dieser Woche in seinen wohlverdienten Winterschlaf. Anlässlich dessen wartete die Kuppel-Show mit einem zweistündigen Special auf, das den Titel «Eine Chance für die Liebe» trug. Was sich dahinter gar Wunderliches verbergen würde, interessierte durchschnittlich 4,57 Millionen Menschen bzw. 14,4 Prozent aller Fernsehenden. Beim Zielpublikum wurden ebenfalls erfreuliche 14,6 Prozent bei 1,58 Millionen eingefahren. Normale Ausgaben liefen in den vergangenen Wochen deutlich stärker (mehr dazu hier), dennoch dürften die Programmverantwortlichen glücklich sein.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/82759
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