Auch die folgenden Tage brachten zunächst keine durchschlagende Verbesserung. Am 30. Juni schwankten die Gesamtmarktanteile zwischen überschaubaren 2,3 und 2,9 Prozent, ehe «Lenßen übernimmt» am 1. Juli mit gerade einmal 1,8 Prozent sogar einen ersten desolaten Tiefpunkt erreichte. Lediglich die zweite Folge des Tages konnte sich mit 2,7 Prozent etwas berappeln. Bei den Jüngeren sah es ähnlich kritisch aus: Mit 1,3 Prozent wurde am 1. Juli sogar der niedrigste Wert der gesamten Auswertung erzielt.

Im weiteren Verlauf der ersten Juliwoche zeichnete sich jedoch langsam eine Stabilisierung auf moderatem Level ab. Am 2. Juli wurden immerhin 3,1 und 3,8 Prozent beim Gesamtpublikum gemessen, am darauffolgenden Freitag 3,1 und 3,5 Prozent. Noch war das kein Quotenniveau, das für große Begeisterung sorgte, doch die Produktion schien sich im Vorabend langsam einzupendeln. Die zweite Juliwoche verlief anschließend zwischen 2,6 und über drei Prozent, wobei vor allem die zweite Folge vom 9. Juli mit 0,48 Millionen Zuschauenden und 3,9 Prozent einen kleinen Lichtblick setzte. Bezüglich der 14-49-Jährigen wurden in diesen Tagen zwar sporadisch zaghaft erhöhte Werte über vier Prozent verbucht, mit höchstens 0,08 Millionen hielt sich der Umfang aber dennoch in argen Grenzen.
Positiver wurde es ab der dritten Juliwoche. Am 13. Juli knackte die zweite Folge erstmals die Marke von vier Prozent am Gesamtmarkt und kam bei 0,52 Millionen Zuschauenden auf vernünftige 4,1 Prozent. Tags darauf konnte man 4,1 Prozent beim Gesamtpublikum wiederholen. Noch erfreulicher entwickelte sich die jüngere Altersklasse, in der erstmals recht befriedigende 6,3 Prozent (0,11 Millionen) erzielt wurden.

Am 16. und 17. Juli setzte sich diese Entwicklung fort. Besonders die zweite Folge vom 16. Juli kam bei den Jüngeren auf 5,9 Prozent, während am Folgetag immerhin 5,8 Prozent erreicht wurden – die Reichweiten fielen trotzdem wieder unter 0,10 Millionen. Auch beim Gesamtpublikum hielt sich das Format inzwischen häufiger im Bereich zwischen 3,3 und 4,0 Prozent.
Der eigentliche Sprung erfolgte dann am 21. Juli. Die erste Ausgabe des Tages erreichte 0,51 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer und ordentliche 4,5 Prozent beim Gesamtpublikum. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden sogar passable 7,5 Prozent (0,10 Millionen) gemessen – der bis dahin beste Prozent-Wert der Wiederholungsstrecke. Die zweite Folge fiel wieder auf 3,7 Prozent insgesamt zurück, bei den Jüngeren auf vier Prozent.
Am 23. Juli erreichte «Lenßen übernimmt» schließlich seinen stärksten Tag beim Gesamtpublikum. Die erste Folge kam auf 0,50 Millionen und 4,6 Prozent, die zweite Ausgabe steigerte sich sogar auf 0,63 Millionen sowie klar überdurchschnittliche 5,1 Prozent. Auch in der jüngeren Altersklasse wurden mit 6,4 beziehungsweise 6,7 Prozent zumindest abnickbare Werte erzielt. Der Freitag fiel anschließend wieder etwas zurück (drei Prozent gesamt/fünf und vier Prozent Jüngere), ohne jedoch in die ganz schwachen Dimensionen der Auftaktphase zurückzufallen.
Auch Ende Juli blieb die Entwicklung grundsätzlich stabil. Zwar pendelten sich die Gesamtmarktanteile zwischen 3,1 und 3,9 Prozent ein, bei den Jüngeren wurden mehrfach fünf oder sogar sechs Prozent erreicht. Am 31. Juli folgte dann der nächste kleine Höhepunkt: 0,45 Millionen Zuschauende brachten der ersten Folge 4,1 Prozent beim Gesamtpublikum und ganz gute 7,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Die zweite Ausgabe kam immerhin auf 4,4 beziehungsweise 7,3 Prozent. Gereicht haben dafür bereits überschaubare 0,10 wie 0,11 Millionen Jüngere.
Der August begann holpriger. Vor allem die erste Folge vom 3. August fiel bei den Jüngeren mit lediglich 1,7 Prozent bei 0,02 Millionen deutlich ab. Im weiteren Verlauf fing sich «Lenßen übernimmt» allerdings wieder. Am 4. und 5. August wurden bei den Jüngeren 5,2, 5,6, 6,3 und sogar 7,1 Prozent erzielt. Auch am 6. August hielt sich das Format mit 7,3 und 7,5 Prozent (maximal 0,10 Millionen) in der jüngeren Altersklasse auf einem recht erfreulichen Niveau. Beim Gesamtpublikum wurden derweil mit 3,4 bis 3,8 Prozent eher mäßig durchwachsene Werte erzielt.
Zum Ende des betrachteten Zeitraums zeigte sich schließlich noch einmal ein Abflauen: Beim Gesamtpublikum blieben die Marktanteile meist im mäßigen bis durchwachsenen Bereich, während die jüngere Altersklasse teilweise deutlicher nachließ in den schlechten Zwei-Prozent-Bereich. Am 11. August wurden wenigstens noch einmal 4,5 Prozent beim Gesamtpublikum zu 0,53 Millionen sowie prozentual wohl verschmerzbare 5,6 Prozent (0,08 Millionen) in der jüngeren Gruppe erzielt.
In der Endabrechnung stehen für die ausgewerteten Wiederholungen durchschnittlich 0,42 Millionen sowie mäßig durchwachsene 3,5 Prozent beim Gesamtpublikum zu Buche. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden im Mittel trotz einiger positiverer Ausreißer nur dürftige 0,06 Millionen und 4,4 Prozent erreicht. Zumindest hatte sich das Format zwischenzeitlich mal aus seinem anfänglichen Quotentief herausgearbeitet. Im Endeffekt betrieben die Trash-Fälle mal mehr, mal weniger akzeptable Schadensbegrenzung, die über den völlig indiskutablen Leistungen der neuen Dailysoaps (u.a. «Frieda - Mit Feuer und Flamme») performten. Ob Sat.1 dieses Level in der Access jedoch ausreicht, muss der Kanal für sich bewerten...







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