Wochenquotencheck

Geburtstags-Special hebt «Berlin – Tag & Nacht» kurzzeitig aus dem Loch

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Vom Fazit kann gesagt werden, dass der passable Anteils-Anstieg bei den 14-49-Jährigen auch ganz dringend benötigt wurde - zu oft bewegte man sich zuletzt in einer bedenklichen Zone.

Am 12. September 2011 ging «Berlin – Tag & Nacht» erstmals bei RTLZWEI auf Sendung. 15 Jahre später feiert der Sender seine langlebige Trash-Daily mit einem Jubiläumsabend. Am Donnerstag, den 17. September 2026, standen ab 19.05 Uhr drei Stunden ganz im Zeichen von «BTN». Damit reichte die Geburtstagsprogrammierung ungewohnter Weise also auch in die Primetime hinein. Zu der Zeit zeigte RTLZWEI zwei eigens produzierte Jubiläumsfolgen. Tatsächlich zeichnete sich zu diesem Zeitpunkt zumindest ein kleiner Anstieg der Anteile ab - doch wie lief es in der restlichen Woche?

Zumindest zum Start in die Woche am Montag war von einem gesteigerten Interesse noch nichts zu spüren. Vielmehr bewegten sich die Quoten mit 2,2 Zielgruppen-Prozent (0,05 Millionen) im tiefroten Bereich, der Probleme machte. Inklusive der Älteren sah es in Anbetracht 0,16 Millionen und 0,9 Prozent extrem übel aus.

Ärgerlicher Weise konnten befriedigende Zahlen auch mit Blick auf den Dienstag nicht erreicht werden: Nur unwesentlich gesteigerte 0,06 Millionen umworbene Fans besorgten einen erneut krisenhaften Wert von 2,8 Prozent. Übrigens auch am Gesamtmarkt gings kaum hoch, an dem nun 1,0 Prozent durch 0,17 Millionen zu beobachten waren.

Zur Wochenmitte lautete die Devise: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Lediglich zaghaft erhöhte sich das Interesse auf 0,07 Millionen sprich 3,1 Prozent, die RTLZWEI weiterhin nicht wirklich zufrieden machen können. Beständig mickrig sah es bei allen Zuschauenden aus ob 1,0 Prozent und 0,18 Millionen.

Das Special am Donnerstag um 20.15 Uhr konnte dann zwar auch keinen richtiggehenden Buzz generieren, für zuletzt gewohnte Verhältnisse der angeschlagenen Serie aber zumindest ein paar Erhöhungen. Schon 0,16 Millionen junge Zuschauende reichten aus, um einen recht passablen Anteil von 5,1 Prozent an ihrem Markt mit sich führen - das liegt prozentual über Senderschnitt. Am Gesamtmarkt reichte es nur zu äußerst niedrigen 1,2 Prozent (0,24 Millionen). Etwas nachlassen musste anschließend die zweite Geburtstagsfolge, man sank auf 0,14 Millionen der Jüngeren wie noch vertretbare 4,4 Prozent. Das Vorglühen besorgte bereits um 19.05 Uhr «Berlin – Tag & Nacht – 15 Jahre Ausnahmezustand – Das Super Best Of». Mobilisiert hat dies 0,12 Millionen und 0,24 Millionen (gesamt). Bei den Jüngeren langte dies bereits zu vernünftigen 5,4 Prozent, die das zuletzt massiv kriselnde Level am Vorabend kurzzeitig optimierten. Der Gesamtanteil fiel hingegen gewohnt mager aus ob 1,4 Prozent.

Durchatmen auf moderatem Reichweiten-Level hieß es schließlich am Freitag. Die Resonanzen der Jüngeren hielten sich wenigstens auf leicht optimierter Flughöhe von 0,11 Millionen wie d'accord gehenden 5,3 Prozent. Beim Gesamtpublikum war gleichbleibende Tristesse zu verzeichnen, die ob 0,20 Millionen wie 1,2 Prozent abermals im blutroten Bereich verharrte.

Vom Fazit der Geburtstagswoche kann gesagt werden, dass der zumindest passable Anteils-Anstieg am Donnerstag bei den 14-49-Jährigen auch ganz dringend benötigt wurde - zu oft bewegte sich die Trash-Produktion in den letzten Wochen und Monaten in einer bedenklichen Zone zwischen ein und drei Prozent der Umworbenen (bei unter 0,10 Millionen). Derartige Umfänge bewegen sich selbst für RTLZWEI-Verhältnisse am Rande der Tragbarkeit und stellt die Zukunft der Serie gefährlich in Frage. Es wäre also gefordert, den leichten Auftrieb im Fahrwasser des Jubiläums für eine nachhaltigere Aufwärtstendenz zu nutzen. Wieder deutlich häufiger gen fünf Prozent und mindestens über 0,10 Millionen Jüngere zu streben muss das Mindestziel sein.

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