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Horror-Erfolg «Longlegs» erstmals im Free-TV

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Mit einem Budget von nur rund zehn Millionen Dollar entwickelte sich der düstere Thriller mit Maika Monroe und Nicolas Cage zum weltweiten Kinoerfolg.

Einer der überraschendsten Horror-Erfolge des Kinojahres 2024 kommt ins deutsche Free-TV. Das ZDF zeigt «Longlegs» am Montag, 26. Oktober, um 22.15 Uhr als Free-TV-Premiere im «Montagskino». Zeitgleich mit der Fernsehausstrahlung wird der Film für einen Monat auch im Streamingangebot des Senders verfügbar gemacht.

Im Mittelpunkt des Films von Regisseur und Drehbuchautor Oz Perkins steht die FBI-Agentin Lee Harker, gespielt von Maika Monroe. Anfang der 1990er Jahre wird sie in Oregon auf eine ungewöhnliche Mordserie angesetzt. Seit rund 30 Jahren sterben ganze Familien, ohne dass sich zunächst erklären lässt, wie der Täter seine Verbrechen begeht. An den Tatorten bleiben lediglich kryptische Botschaften zurück, die mit dem Namen "Longlegs" unterzeichnet sind.

Harker hat zuvor bei ihrer Arbeit eine ungewöhnlich ausgeprägte Intuition bewiesen und beginnt, die hinterlassenen Nachrichten zu entschlüsseln. Je näher sie dem Täter kommt, desto weniger scheint der Fall mit gewöhnlicher Polizeiarbeit erklärbar zu sein. Schließlich nimmt Longlegs, den Nicolas Cage mit auffälliger Maske und drastisch verändertem Äußeren verkörpert, direkt Kontakt zu der Ermittlerin auf. Dabei stellt sich heraus, dass Harker selbst eine Verbindung zu dem Serienkiller besitzt.

Neben Monroe und Cage gehören Blair Underwood als Agent Carter, Alicia Witt als Ruth Harker, Michelle Choi-Lee als Agent Browning und Dakota Daulby als Agent Horatio Fisk zum Ensemble. Perkins konzipierte «Longlegs» als eine Art "Horrorfilm-Mixtape", das Elemente verschiedener Genreklassiker aufgreift und mit einer zunehmend surrealen und albtraumhaften Atmosphäre verbindet.

Vor allem wirtschaftlich entwickelte sich der Film zu einem außergewöhnlichen Erfolg. Bei einem vergleichsweise kleinen Budget von rund zehn Millionen US-Dollar spielte «Longlegs» weltweit etwa 128 Millionen Dollar ein. Damit nahm der Horrorfilm mehr als das Zwölffache seiner Produktionskosten an den Kinokassen ein. Für den US-Verleih Neon wurde der Film zu einem der herausragenden kommerziellen Erfolge des Jahres.

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