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Raabs Pokernacht zumindest stärker als «Mom»

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Die großen Zeiten der «TV total Pokerstars.de-Nacht» sind längst vorbei, doch zumindest brachte die neueste Ausgabe eine Steigerung gegenüber dem Sitcom-Flop. Zuvor lief es unspektakulär.

Jahresvergleich der Pokernacht

  • 2010: 1,02 Mio. (7,4% / 13,2%)
  • 2011: 1,07 Mio. (7,2% / 13,7%)
  • 2012: 0,90 Mio. (7,6% / 14,4%)
  • 2013: 0,79 Mio. (5,8% / 11,4%)
  • 2014: 0,84 Mio. (5,9% / 11,5%)
Durchschnittliche Werte aller gezeigten Ausgaben pro Jahr.
Während «Schlag den Raab» auch nach vielen Jahren noch immer für atemberaubend hohe Einschaltquoten zu haben ist und gemeinsam mit «The Voice» die erfolgreichste Show-Ausstrahlung ProSiebens stellt, haben diverse andere Raab-Veranstaltungen zuletzt deutliche Abnutzungserscheinungen gezeigt. Hiervon blieb auch die «TV total Pokerstars.de-Nacht» nicht verschont (siehe auch Infobox). Die neueste Ausgabe, in der unter anderem Schauspieler Elyas M. Barek sowie «Promi Big Brother»-Kandidat und Ex-Politiker Ronald Schill um den Jackpot spielten, lief dennoch durchaus erfreulich.

Durchschnittlich verfolgten 0,80 Millionen Menschen die um 22:15 Uhr gestartete Sendung, was einem ordentlichen Gesamt-Marktanteil von 6,2 Prozent entsprach. In der besonders wichtigen werberelevanten Zielgruppe lockte das Spätabend-Event 0,64 Millionen zum Sender, was mit weitgehend unspektakulären 11,9 Prozent einher ging. Die letzte Ausgabe des raab'schen Pokerturniers verzeichnete Anfang Oktober noch etwas schwächere Marktanteile von 5,7 und 10,8 Prozent bei einer minimal höheren Reichweite von 0,81 Millionen.

Vor allem aber dürfte ProSieben dahingehend zufrieden sein, dass man sich gegenüber den enttäuschenden Zahlen steigerte, die zuvor von der US-amerikanischen Sitcom «Mom» elf Wochen lang auf diesem Sendeplatz zu Buche standen. Im Schnitt sahen die 22 Episoden rund eine Million Menschen, was noch nicht einmal fünf Prozent aller Fernsehenden entsprach. Bei den 14- bis 49-Jährigen kam die Comedyserie im Schnitt nicht einmal auf zehn Prozent, womit sie über zwei Prozent unterhalb des Senderschnitts rangierte (mehr hierzu in unserem Quotencheck).

Zur Primetime wartete der Privatsender aus Unterföhring mit seiner Standard-Rezeptur aus jeweils zwei Folgen von «Two and a Half Men» und «2 Broke Girls» auf. In der umworbenen Zielgruppe kam Ashton Kutcher zunächst auf mittelprächtige 11,3 und 11,7 Prozent bei maximal 1,41 Millionen Konsumenten, die Mädels verzeichneteten anschließend nur noch 10,3 und 10,8 Prozent bei bestenfalls 1,22 Millionen. Insgesamt lagen die Reichweiten zwischen 1,37 und 1,71 Millionen, was stets unterdurchschnittlichen Werten von 4,7 bis 5,3 Prozent entsprach.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/74707
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