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Stuttgart-Sieg kein Straßenfeger im ZDF

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Auf ihrer Mission zur Titelverteidigung brachten die Schwaben gute, aber nicht überragende Quoten ins ZDF - man wies niedrigere Gesamtreichweiten als RTL und Das Erste auf.

Gestern ging es für den amtierenden Pokalsieger VfB Stuttgart darum, einen weiteren Schritt auf seiner Mission 'Titelverteidigung' zu machen. Dafür musste man die «DFB-Pokal»-Begegnung gegen den Zweitligisten Holstein Kiel siegreich gestalten, die gestern im ZDF ausgetragen wurde. Am Ende kann festgehalten werden, dass die Schwaben diese Hürde mit einem Ergebnis von 3:0 souverän meisterten. Doch brachte ihr Weiterkommen dem ausstrahlenden Sender auch die Markführerschaft gegen den Dschungel ein?

Letztlich fieberten ab 20.45 Uhr in Hälfte eins 14,1 Prozent bei 3,46 Millionen der Gesamtzuschauenden mit - für Fußball-Verhältnisse lassen sich diese Zahlen höchstens als ordentlich bezeichnen - sie lagen noch hinter RTL und ARD. Unter 50-jährige waren durchschnittlich zu 0,79 Millionen dabei, die der Partie deutlich überdurchschnittlichere 15,6 Prozent und Platz zwei einbrachten hinter dem RTL-Dschungel. Die zweite Halbzeit ab 21.45 Uhr stieg auf 0,80 Millionen Jüngere bei sehr guten 18,4 Prozent - insgesamt gings auf verbesserte 18,9 Prozent durch 3,88 Millionen. Vor dem Spiel holten die Rahmenberichte um 20.15 Uhr 0,44 Millionen Werberelevante sowie bloß 2,05 Millionen am Gesamtmarkt, welche Quotenprozente von passablen 9,1 und schwache 8,4 Prozent (insgesamt) mit sich brachten.

Das «auslandsjournal» konnte ab 23.05 Uhr danach noch vom Fußball-Abend nicht mehr wirklich stark profitieren. Die Sendung kam auf 1,27 Millionen zu mäßigen 11,4 Prozent gesamt wie 0,20 Millionen zu immerhin noch soliden 9,4 Prozent der 14-49-jährigen. Sehr spät am Abend verzeichnete die Talkshow «Markus Lanz» einen erfreulichen Zulauf in Höhe 16,4 Prozent durch 1,13 Millionen. Die Jüngeren waren mit 0,14 Millionen und konstanten 9,4 Prozent zugegen.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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