10 Facts about

10 Facts about… «Criminal Intent»

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Bei VOX startet heute Abend die neunte Staffel von «Criminal Intent». Zu diesem Anlass hat Quotenmeter.de 10 Facts zur Serie zusammengetragen.

Der Wiederholungszyklus ist vorbei – ab heute präsentiert VOX wieder neue Folgen der Krimiserie «Criminal Intent». Diese werden dann jeden Mittwoch um 20.15 Uhr zu sehen sein, zum Start zeigt der Kölner Sender sogar eine Doppelfolge. In der Krimiserie geht es um die New Yorker Abteilung für Kapitalverbrechen, die Straftäter jagt und mithilfe der Staatsanwaltschaft hinter Gitter bringt. Im Vordergrund stehen hierbei die beiden Detectives Robert Goren (Vincent D’Onofrio, Foto rechts) und Alexandra Eames (Kathryn Erbe), seit der achten Staffel werden sie zusätzlich von Zach Nichols, gespielt von Jeff Goldblum, verstärkt. In der neunten Staffel wird es nun zu personellen Veränderungen kommen, die an dieser Stelle aber nicht verraten werden sollen. In den folgenden 10 Facts gehen wir stattdessen auf Hintergründe ein und berichten unter anderem über die Quoten und die Zukunft der Serie.

#1: «Criminal Intent – Verbrechen im Visier» ist einer von zahlreichen Ablegern der US-Serie «Law & Order». Diese ist in diesem Jahr nach 20 Staffeln zu Ende gegangen und gehört damit zu den langlebigsten Serien aller Zeiten. Im Gegensatz zur Mutterserie steht in «Criminal Intent» die Arbeit der Staatsanwaltschaft eher im Hintergrund, der Fokus liegt auf den Ermittlungen des Polizeiteams. Auch werden die psychologischen Hintergründe einer Tat genauer beschrieben. Der Originaltitel von «Criminal Intent» lautet übrigens «Law & Order: Criminal Intent».

#2: Wie schon erwähnt gibt es zahlreiche weitere Serien mit demselben Konzept. Hierzu zählen «Law & Order: Special Victims Unit», «Law & Order: UK» und «Law & Order: Los Angeles», die beiden Letztgenannten haben es bislang allerdings nicht ins deutsche Free-TV geschafft. Im März 2005 startete in den USA darüber hinaus der Ableger «Law & Order: Trial by Jury», der sich stärker auf die Arbeit der Staatsanwaltschaft konzentrierte und Verbrechen aus Sicht von Richtern und Anwälten zeigte. Mangels Erfolg wurde die Serie aber nach 13 Folgen eingestellt.

#3: Bereits in den 90er Jahren kopierte RTL das Konzept, das sich durch die Zusammenarbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft auszeichnet. Das Ergebnis war die Serie «Im Namen des Gesetzes», die es auf 16 Staffeln brachte und in ihrer Blütezeit bis zu sechs Millionen Zuschauer erreichte. Nach einem Sendeplatzwechsel von Dienstag auf Montag gingen die Zuschauerzahlen allerdings zurück, 2007 wurde die Serie schließlich eingestellt. Die letzte Staffel zeigte RTL erst ein Jahr später am Donnerstagabend um 23.15 Uhr.

#4: „In New York Citys Kampf gegen das Verbrechen werden die schlimmsten Straftäter von den Detectives der Major Case Squad, der Abteilung für Kapitalverbrechen, gejagt. Dies sind ihre Geschichten.“ Mit dieser Einleitung beginnt jede Folge von «Criminal Intent». Die Serie ist damit das einzige «Law & Order»-Format, in dem die Staatsanwaltschaft nicht in der Einleitung erwähnt wird.

#5: Die zweite Staffel war in den USA die reichweitenstärkste. Sie wurde von Herbst 2002 bis Frühjahr 2003 bei NBC ausgestrahlt und erreichte im Schnitt 14,3 Millionen Zuschauer. Danach waren die Werte rückläufig, nach der siebten Staffel reichte NBC die Serie an den Kabelsender USA Network weiter. Dort sind bis heute die Erstausstrahlungen zu sehen. Eine Quotenbesserung trat allerdings nicht ein: Die neunte Staffel kam noch auf 3,05 Millionen Zuschauer, in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen dümpelt die Serie bei zwei Prozent.

#6: In der Summe wird «Criminal Intent» zehn Staffeln und 195 Folgen umfassen. Die letzte Staffel wird derzeit produziert und soll in den USA im Frühjahr 2011 ausgestrahlt werden. Sie wird acht Folgen beinhalten. Die deutsche Ausstrahlung wird voraussichtlich wie auch in der Vergangenheit ein halbes Jahr später stattfinden, anzunehmen ist somit der Spätherbst 2011.

#7: In Deutschland ist die Serie bei VOX zu sehen und kann dort ein ordentliches Quotenniveau vorweisen. Die vierte Staffel war im Jahr 2006 mit durchschnittlich 3,35 Millionen Zuschauern ab drei Jahren sowie hervorragenden 15,1 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe die erfolgreichste. Inzwischen sind die Werte zwar etwas zurückgegangen, liegen aber immer noch über dem VOX-Schnitt. So kam die achte Staffel im Winter 2009 noch auf 2,63 Millionen Zuschauer beim Gesamtpublikum und auf 9,9 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. Die bislang beste Reichweite erzielte übrigens die Folge „Auf Herz und Nieren“ am 14. August 2006, damals schauten 4,08 Millionen Menschen zu.

#8: In der fünften Staffel stieß mit Chris Noth ein Schauspieler aus der Mutter-Serie zum Cast hinzu. Er sollte zusammen mit Annabella Sciorra Vincent D’Onofrio entlasten, der Ende 2004 einen Zusammenbruch erlitten hatte. Sciorra stieg allerdings bereits nach einer Staffel wieder aus. Chris Noth, der den Detective Mike Lohan verkörperte, blieb der Serie noch etwas länger erhalten, machte zum Ende der siebten Staffel aber ebenfalls Schluss.

#9: Als die Hauptdarstellerin Kathryn Erbe Schwanger wurde, standen die Macher der Serie vor einem Problem. Eine Mutterschaft war nicht vorgesehen, daher entschied man sich schließlich für eine unkonventionelle Lösung: Erbes Rolle Alexandra Eames wurde tatsächlich Schwanger, ließ das Kind aber nur für ihre Schwester austragen. Aus diesem Grund tauchte sie für einige Folgen gar nicht oder nur kurz auf. In sieben Folgen übernahm daher Samantha Buck als Detective G. Lynn Bishop ihre Vertretung.

#10: Im Jahr 2006 wurde die dritte Folge der vierten Staffel („Want“, in Deutschland: „Der Kannibale“) als „Beste Episode“ mit einem Edgar Award ausgezeichnet. Der Edgar Award, benannt nach Edgar Allen Poe, wird jährlich von den Mystery Writers of America vergeben. Dabei handelt es sich um einen Verband amerikanischer Krimi-Schriftsteller.

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