Schweiz

Serien-Tage: Sonntag pfui, Montag hui

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Die Premiere von «Life»  fiel total ins Wasser, die Quoten von «Lost» sind mies, fast nur «Desperate Housewives» ist ein wirklicher Lichtblick.

Die öffentlich-rechtliche Fernsehstation SF zwei kann mit seinen beiden neuen US-Serien-Tage nur bedingt zufrieden sein. Während man am Sonntag nur unterdurchschnittliche Einschaltquoten einfuhr, waren die Werte am Montagabend in einem ansehnlichen Bereich.



Am Sonntag um 20.00 Uhr startete die neue NBC-Cop-Serie «Life» (Bild), die allerdings nur 89.000 Fernsehzuschauer anlockte. Der Marktanteil lag bei erschreckenden 4,1 Prozent, der TV-Kanal verzeichnete im Dezember 2008 dagegen durchschnittlich 7,4 Prozent. Doch es wurde nicht besser, denn die Mystery-Serie «Lost» drückte das Ergebnis noch einmal nach unten: Nur noch 66.000 Zuschauer sahen zu, der Marktanteil fiel auf 2,8 Prozent. Ab 21.35 Uhr durfte dann «Prison Break» mit der Episode „In weiter Ferne“ ran, die allerdings nur auf 4,1 Prozent Marktanteil kam. Insgesamt schalteten 81.000 Schweizer ein.

Am nächsten Tag sah das Bild schon wesentlich besser aus, immerhin schickte SF zwei auch «Desperate Housewives» (Bild) zur besten Zeit auf Sendung. Die Premiere der fünften Staffel ließen sich 235.000 Fernsehzuschauer nicht entgehen, daraus resultierte ein Marktanteil von starken 12,5 Prozent. Ab 20.50 Uhr ließ das Interesse zwar spürbar nach, aber die Reichweite von «Grey’s Anatomy» lag mit 181.000 Menschen noch im guten Bereich (9,0% MA). Zwischen 21.40 und 22.25 Uhr wurde «Private Practice» auf Sendung geschickt – hier sahen noch 151.000 Schweizer zu. Mit 8,6 Prozent Marktanteil können die Verantwortlichen beim SchweizerFernsehen zufrieden sein.



Am Dienstag veröffentlichte das öffentlich-rechtliche Fernsehen der Schweiz auch die Montagsmarktanteile. Erneut musste die Station SF 1 einen ordentlichen Abschlag hinnehmen. Während im November noch 25,5 Prozent Marktanteil gemessen wurden, waren es im Dezember nur noch 23,5 Prozent. Der Sport- und Lizenzsender SF zwei verbesserte sich unterdessen von 6,8 auf 7,4 Prozent Marktanteil.

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