CBS hat die umstrittene Absetzung von «The Late Show with Stephen Colbert» erneut mit wirtschaftlichen Argumenten verteidigt. Nach Angaben des Senders soll die neue Vereinbarung mit Medienunternehmer Byron Allen das bisherige Verlustgeschäft im Late-Night-Segment in einen profitablen Programmplatz verwandeln.Wie CBS erklärte, habe die Stunde mit «The Late Show» zuletzt jährlich rund 40 Millionen US-Dollar Verlust verursacht. Durch das neue sogenannte „Time-Buy-Modell“ werde stattdessen ein Gewinn von etwa 15 Millionen Dollar erzielt. Insgesamt ergebe sich damit eine Verbesserung von rund 55 Millionen Dollar pro Jahr. Künftig zahlt Allen eine feste Gebühr für die Nutzung des Sendeplatzes und übernimmt sämtliche Produktionskosten seiner Programme selbst. Auch die Vermarktung der Werbezeiten liegt vollständig bei ihm.
Seit Wochen steht die Entscheidung von CBS in der Kritik. Viele Branchenbeobachter vermuten hinter dem Ende von Colberts Show nicht nur wirtschaftliche Gründe, sondern auch politische Motive. Der Moderator hatte regelmäßig Witze über US-Präsident Donald Trump gemacht und galt als einer der schärfsten politischen Satiriker im amerikanischen Fernsehen. Auch sein Vorgänger David Letterman kritisierte die Verantwortlichen öffentlich.







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