Primetime-Check

Montag, 4. April 2026

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War das neue Schmitz-Quiz wieder mittelmäßig, oder konnte es es sich steigern und Sat.1 überholen?

Doch zunächst kommen wir zu einem ungewöhnlichen Bild bei der Gesamtzuschauerschaft: Diesbezüglich war es das Erste Deutsche Fernsehen, das mit seiner Montags-Doku ausnahmsweise vorne lag. Konkret war es «Hirschhausen und die Deepfake-Mafia», das die höchste Reichweite holte. Denn die Produktion holte vorzeigbare 3,71 Millionen, sehr gute 17,2 Prozent ab drei Jahren resultierten daraus. Die Jüngeren waren in ganz starker Anzahl vertreten – meilenweit überdurchschnittliche 17,1 Prozent bei 0,63 Millionen wurden gemessen, die ebenfalls führend waren.

Mithalten konnte insgesamt der beim ZDF ausgestrahlte Spielfilm «Das Lehrerzimmer» am Gesamtmarkt nicht, er fuhr nur unterdurchschnittliche Resultate für Mainz-Verhältnisse ein. Denn es wurden nur 2,71 Millionen aufgewiesen, welche zu überschaubaren 12,9 Prozent führten. In der jüngeren Gruppe war man auch durchwachsen unterwegs, weil 0,24 Millionen 6,5 Prozent brachten. Sein Verbesserungspotenzial nutzte die rote Kugel mit einer neuen Folge «First Dates Hotel», weil bei der Ausstrahlung solide erhöhte 9,0 Zielgruppen-Prozent (0,32 Millionen) heraussprangen, die sogar leicht vor Sat.1 lagen. Am Gesamtmarkt mobilisierte die Dating-Sendung allerdings nur schmale 0,71 Millionen zu verhaltenen 3,5 Prozent - hier war Rex deutlich überlegen.

Bei den Jüngeren zumindest respektabel Sat.1: Der Anteil für «Kommissar Rex»belief sich auf etwas reduzierte, aber letztlich noch passable 8,2 Prozent, wofür eine Reichweite von 0,30 Millionen verantwortlich war. In der älteren Zuschauergruppe war der Marktanteil hingegen erhöht: Hier standen vitale 7,8 Prozent durch 1,61 Millionen zu Papier. Das war gar die beste Leistung des Comebacks überhaupt. RTL mit «Die Weisheit der Vielen» war noch ein bisschen dahinter. Schmitz fuhr also für RTL nur dürftige 7,5 Prozent am Zielgruppen-Markt ein, weil er 0,27 Millionen aufwies. 1,03 Millionen zu enttäuschend ausbaufähigen 5,1 Prozent waren es in der älteren Gruppe.

Auf Augenhöhe die restlichen drei Kanäle: Angefangen bei RTLZWEI mit «Die Geissens». Konkret 0,20 Millionen der 14-49-Jährigen kamen für die erste Ausgabe zusammen und bescherten ihr einen d'accord gehenden Anteil in Höhe 5,4 Prozent. Die Performance bei den älteren Zuschauenden lässt sich bloß auf 2,6 Prozent durch 0,55 Millionen bemessen. Der Töchter-Ableger «Davina & Shania – We Love Monaco» sank allerdings im Anschluss auf eine Zielgruppen-Leistung von recht blassen 3,8 Prozent ob 0,14 Millionen. ProSieben stand mit der Animations-Wiederholung «Minions - Auf der Suche nach dem Mini-Boss» für eigenes Dafürhalten unzureichend im Feld. Der Streifen ließ die Resonanzen bei unterdurchschnittlichen 5,2 Prozent und 0,19 Millionen. Am Gesamtmarkt 0,44 Millionen zu ganz mageren 2,1 Prozent sahen zu. Ok schnitt Kabel Eins mit dem Thriller «Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers» ab, denn er mobilisierte für den Sender moderat überdurchschnittliche 5,1 Zielgruppen-Prozent zu 0,17 Millionen. Insgesamt waren 0,66 Millionen zu überschaubaren 3,5 Prozent dabei.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/171414
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