England

BBC streicht bis zu 2.000 Stellen

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Der Sparkurs der BBC trifft rund zehn Prozent der Belegschaft.

Bis zu 2.000 Jobs sollen im Zuge eines umfassenden Sparprogramms bei der BBC gestrichen werden. Damit wären rund zehn Prozent der insgesamt etwa 21.500 Beschäftigten betroffen, der größte Einschnitt seit mehr als 15 Jahren. Die Maßnahmen sind Teil eines bereits im Februar vorgestellten Kostensenkungsplans, mit dem der öffentlich-rechtliche Sender in den kommenden drei Jahren rund 600 Millionen Pfund einsparen will.

Ziel ist es, die jährlichen Ausgaben von derzeit rund sechs Milliarden Pfund deutlich zu reduzieren. Neben Personalmaßnahmen könnten auch Programmangebote angepasst oder reduziert werden. Die Belegschaft soll im Rahmen eines internen Treffens über die geplanten Schritte informiert werden. Übergangs-Generaldirektor Rhodri Talfan Davies wird die Einschnitte kommunizieren, bevor im Mai mit Matt Brittin ein neuer BBC-Chef übernimmt.

Bereits in den vergangenen Jahren hatte die BBC Einsparungen in Höhe von mehr als einer halben Milliarde Pfund umgesetzt. Dennoch sieht sich der Sender weiterhin unter erheblichem wirtschaftlichen Druck – nicht zuletzt durch den Wandel im Medienmarkt und die Diskussionen um die zukünftige Finanzierung über die Rundfunkgebühr.

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