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Frauen gezielt stärken: Jenny Walter von Investforwomen über ihre Mission gegen Altersarmut

Investforwomen verwaltet Millionen ✓ Mission gegen Altersarmut & Finanzbildung für Frauen

Altersarmut ist kein Randthema, sondern eine reale strukturelle Herausforderung, die Frauen besonders stark betrifft. Erwerbsunterbrechungen, niedrigere Durchschnittseinkommen und längere Lebenserwartung führen dazu, dass finanzielle Lücken oft erst spät sichtbar werden mit teils gravierenden Folgen.

Investforwomen setzt genau hier an. Das Kieler Unternehmen bietet eine kostenfreie, individuelle Investmentberatung ausschließlich für Frauen an und hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 3.000 Kundinnen begleitet. Im Mittelpunkt steht dabei, Frauen langfristig beim Vermögensaufbau zu unterstützen, finanzielle Sicherheit zu schaffen und Strategien zu entwickeln, die auf ihre individuelle Lebenssituation zugeschnitten sind.

Geschäftsführerin Jenny Walter versteht Finanzbildung nicht als Zusatzangebot, sondern als Grundlage für wirtschaftliche Selbstbestimmung. Sie bezeichnet finanzielle Bildung als „feministischen Akt“, weil ökonomische Unabhängigkeit für sie eine zentrale Voraussetzung für persönliche Freiheit ist. Der Beratungsansatz von Investforwomen kombiniert Investmentstrategie, Altersvorsorge, Risikoabsicherung und steuerliche Aspekte mit einer detaillierten Analyse der individuellen Lebenssituation. Standardlösungen spielen dabei keine Rolle. Stattdessen steht die Frage im Mittelpunkt, welche Strategie langfristig zur jeweiligen Lebensrealität passt.

Neben den finanziellen Strategien werden auch mentale Hürden thematisiert wie etwa Verlustängste oder Unsicherheiten im Umgang mit Kapitalmarktprodukten. Im Kern geht es darum, Frauen die nötige Sicherheit zu geben, damit sie aktiv und selbstbestimmt Entscheidungen für ihre finanzielle Zukunft treffen können. Finanzielle Bildung wird so zu einem wirksamen Instrument, um strukturelle Benachteiligungen auszugleichen und Altersarmut vorzubeugen.

Wie dieses Modell in der Praxis funktioniert, welche strategischen Entscheidungen dahinterstehen und welchen konkreten Beitrag es zur Vermeidung von Altersarmut leisten kann, erläutert Jenny Walter im Gespräch.

Unser Interview mit Jenny Walter von Investforwomen


Frauen sind statistisch stärker von Altersarmut betroffen. Wo sehen Sie die größten Stellschrauben, um diesem Risiko frühzeitig entgegenzuwirken?
Frauen sind statistisch stärker von Altersarmut betroffen, vor allem durch Einkommenslücken, Teilzeitphasen und geringere Gehälter über das Berufsleben hinweg. Um dem frühzeitig entgegenzuwirken, setzen wir auf eine Kombination aus systematischem Vermögensaufbau, breiter Diversifikation und frühzeitiger Nutzung von steuerlichen sowie staatlichen Förderungen. Parallel vermitteln wir finanzielle Bildung und arbeiten an Mindset-Themen, sodass unsere Kundinnen ihre finanzielle Situation verstehen, selbstbestimmt Entscheidungen treffen und langfristig eine solide Basis für ihre Altersvorsorge schaffen. Ziel ist es, dass finanzielle Unabhängigkeit nicht abstrakt bleibt, sondern durch konkrete Strategien und nachhaltiges Handeln greifbar wird.

Gleichzeitig betrachten wir Altersarmut bei Frauen nicht nur als individuelles Thema, sondern auch im größeren gesellschaftlichen Kontext. Neben den persönlichen Stellschrauben spielen strukturelle Faktoren wie der Gender Pay Gap, ungleiche Verteilung von Care-Arbeit, begrenzte Karrierechancen nach Familienphasen sowie die Gestaltung von Renten- und Steuersystemen eine zentrale Rolle. Deshalb ist es wichtig, beide Ebenen mitzudenken. Einerseits Frauen dabei zu unterstützen, ihre finanziellen Möglichkeiten aktiv zu nutzen und Vermögen aufzubauen, andererseits müssen gesellschaftliche Rahmenbedingungen verbessert werden, etwa durch fairere Bezahlung, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und stärkere Anerkennung unbezahlter Care-Arbeit. Erst das Zusammenspiel aus individuellen Strategien und strukturellen Veränderungen schafft langfristig die größten Hebel, um Altersarmut von Frauen nachhaltig zu reduzieren.

Wie wirken sich Erwerbsunterbrechungen, Teilzeitphasen oder niedrige Durchschnittseinkommen langfristig auf die finanzielle Absicherung aus?
Erwerbsunterbrechungen, Teilzeitphasen oder niedrigere Einkommen wirken sich langfristig direkt auf Sparmöglichkeiten, Investments und Rentenansprüche aus. Wer in diesen Phasen weniger verdient, kann oft nur begrenzt vorsorgen, wodurch sich finanzielle Lücken über Jahre hinweg vergrößern. Ohne gezielte Planung führt das nicht selten zu späteren Versorgungslücken und einer erhöhten Gefahr von Altersarmut.

Bei Investforwomen berücksichtigen wir diese Faktoren systematisch. Wir entwickeln Strategien, die flexibel auf Einkommensschwankungen reagieren, bauen Rücklagen auf und nutzen die stärkeren Phasen gezielt, um mehr zu investieren. So bleibt der Vermögensaufbau kontinuierlich, der langfristige Plan stabil, und unsere Kundinnen sichern sich eine nachhaltige finanzielle Absicherung auch bei unregelmäßigen Erwerbsverläufen.

Welche Maßnahmen können Frauen frühzeitig ergreifen, um Altersarmut vorzubeugen?
Frauen können Altersarmut am besten vorbeugen, indem sie frühzeitig ein Bewusstsein für ihre finanzielle Situation entwickeln und aktiv Vermögensaufbau betreiben. Das beginnt mit einer soliden Grundlage aus Rücklagen für Notfälle, einer strukturierten Finanzplanung und dem systematischen Aufbau von Investments. Wichtig ist, dass diese Schritte konsequent und kontinuierlich erfolgen, selbst wenn das Einkommen zeitweise niedriger ist oder Teilzeitphasen anstehen. Schon kleine, regelmäßige Beiträge wirken langfristig dank des Zinseszinses, und eine frühzeitige Orientierung gibt Sicherheit, Risiken besser einschätzen zu können und strategische Entscheidungen selbstbewusst zu treffen.

Darüber hinaus ist es entscheidend, dass Frauen die eigenen Lebensziele und Prioritäten klar definieren und ihre Finanzstrategie daran ausrichten. Wer beispielsweise plant, ein Eigenheim zu erwerben oder Kinder abzusichern, sollte diese Faktoren in die Finanzplanung einbeziehen. Gleichzeitig sollten steuerliche Vorteile wie Basisrenten oder staatlich geförderte Altersvorsorgeprodukte genutzt werden, um den Vermögensaufbau effizient zu gestalten. Unterstützung durch eine individuelle Beratung auf Augenhöhe, die sowohl finanzielle als auch mentale Aspekte berücksichtigt, hilft, Unsicherheiten zu überwinden und eine langfristige Strategie zu entwickeln, die wirklich zur persönlichen Lebenssituation passt.

Aus meiner persönlichen Sicht lässt sich die Grundidee dabei sehr einfach zusammenfassen. Es ist wichtig, so früh wie möglich und so viel wie möglich für das Alter zu investieren. Das Leben bringt ohnehin immer wieder Phasen mit sich, in denen weniger möglich ist, etwa durch Familienzeiten, berufliche Veränderungen oder Teilzeit. Wer früh beginnt, schafft sich deshalb einen wichtigen zeitlichen Vorsprung. Idealerweise wird dieser Umgang mit Geld auch im eigenen Umfeld vorgelebt, etwa indem Eltern frühzeitig für ihre Kinder investieren und finanzielle Themen offen besprechen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Wahl der Anlagestrategie. Frauen neigen häufiger dazu, Werte, Emotionen oder Sicherheitsbedürfnisse stärker in ihre Investmententscheidungen einzubeziehen und dafür auch Renditepotenzial zu reduzieren. Ein bewusster Blick auf langfristige Renditechancen ist jedoch entscheidend, weil gerade beim Vermögensaufbau für das Alter Zeit und Wachstum eine zentrale Rolle spielen. Eine klare, langfristig ausgerichtete Strategie mit möglichst attraktiver Rendite kann dabei helfen, die vorhandenen Möglichkeiten bestmöglich zu nutzen und finanzielle Unabhängigkeit nachhaltig aufzubauen.

Sie bezeichnen Finanzbildung als „feministischen Akt“. Können Sie erklären, was Sie damit genau meinen?
Mit Finanzbildung als „feministischen Akt“ meine ich, dass ökonomische Unabhängigkeit besonders für Frauen eine zentrale Voraussetzung für persönliche Freiheit und Selbstbestimmung ist. Wer seine Finanzen versteht, kann Entscheidungen treffen, die das eigene Leben gestalten, statt von Partnern, Institutionen oder gesellschaftlichen Normen abhängig zu sein. Gerade strukturelle Faktoren wie niedrigere Einkommen, Erwerbsunterbrechungen oder die höhere Lebenserwartung führen bei Frauen häufig zu finanziellen Lücken. Finanzbildung schafft die Möglichkeit, diesen Herausforderungen bewusst zu begegnen.

Darüber hinaus geht es auch um Sicherheit und Selbstvertrauen im Umgang mit Geld. Frauen, die ihre finanzielle Situation kennen, können Risiken einschätzen, Anlageentscheidungen selbstbewusst treffen und langfristig Vermögen aufbauen. Es ist ein Akt der Emanzipation, weil er Frauen befähigt, Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen, finanzielle Ziele zu definieren und Altersarmut vorzubeugen. Finanzbildung, wie wir sie bei Investforwomen vermitteln, ist damit nicht nur Wissen, sondern ein Werkzeug zur Gleichstellung und zur Stärkung der eigenen Handlungsfähigkeit.

Wie bauen Sie in Ihrer Beratung langfristig Rücklagen und Altersvorsorge auf, gerade für Frauen mit unsicherer oder unterbrochener Erwerbsbiografie?
Bei Investforwomen gehen wir Rücklagenaufbau und Altersvorsorge sehr systematisch an, gerade für Frauen mit unsicherer oder unterbrochener Erwerbsbiografie. Grundlage ist eine detaillierte Analyse der aktuellen Lebenssituation, der laufenden Einnahmen und der erwarteten Veränderungen im Einkommen. Darauf aufbauend entwickeln wir eine individuelle Strategie, die flexibel auf Teilzeitphasen, Erwerbsunterbrechungen oder wechselnde Gehaltsstrukturen reagiert. Zunächst sorgen wir dafür, dass ein finanzielles Sicherheitspolster auf einem Tagesgeldkonto besteht, das Rücklagen für Notfälle oder unvorhergesehene Ausgaben bereitstellt. Parallel beginnen wir frühzeitig mit der Altersvorsorge, auch in kleinen, kontinuierlichen Schritten, um langfristig den Zinseszinseffekt zu nutzen.

Darüber hinaus motivieren wir Frauen, in finanziell stabileren Phasen etwas mehr zu investieren, um bei Einkommensunterbrechungen die Einzahlungen reduzieren und trotzdem eine durchschnittlich konstante Sparleistung gewährleisten zu können. Ziel ist, dass unsere Kundinnen nicht nur Rücklagen aufbauen, sondern strategisch Vermögen entwickeln, das ihre finanzielle Sicherheit stärkt und Altersarmut aktiv vorbeugt.

Welche Rolle spielt die mentale Sicherheit beim Aufbau von Vermögen für die Altersvorsorge?
Mentale Sicherheit spielt eine zentrale Rolle beim Vermögensaufbau für die Altersvorsorge. Bei Investforwomen merken wir immer wieder, dass viele Frauen zwar grundsätzlich sparen oder investieren wollen, sich aber unsicher fühlen, wie sie starten sollen. Ohne diese Sicherheit werden Entscheidungen aufgeschoben, Anlagechancen bleiben ungenutzt, und oft delegieren Frauen Finanzentscheidungen an Partner oder andere. Das verzögert den Vermögensaufbau erheblich.

Deshalb ist es ein wichtiger Bestandteil unserer Beratung, Frauen Vertrauen in ihre eigenen finanziellen Entscheidungen zu geben. Wir analysieren gemeinsam ihre Ausgangssituation, zeigen realistische Handlungsmöglichkeiten auf und begleiten sie Schritt für Schritt bei der Umsetzung. Schon kleine, strukturierte Schritte wie Rücklagen aufbauen, monatliche Sparraten festlegen oder erste Investitionen strategisch planen, helfen dabei, Ängste zu reduzieren. So wird die mentale Sicherheit zur Grundlage, auf der langfristiger Vermögensaufbau und eine stabile Altersvorsorge möglich werden.

Wie motivieren Sie Frauen, langfristig und konsequent zu sparen, auch wenn kurzfristig andere finanzielle Prioritäten bestehen?
Bei Investforwomen wissen wir, dass langfristiges Sparen oft hinter kurzfristigen Ausgaben zurücksteht, besonders in Lebensphasen mit neuen Verpflichtungen oder Einkommensschwankungen. Deshalb setzen wir auf einen strukturierten Ansatz. Ein zentraler Bestandteil ist dabei, Sparen direkt am Anfang des Monats einzuplanen, noch bevor die täglichen Lebensausgaben anfallen. Durch feste Daueraufträge, ähnlich wie bei der Miete, wird das Geld automatisch zur Seite gelegt. So ist das finanzielle Minimum für Rücklagen und Vermögensaufbau bereits gesichert, bevor es im Alltag ausgegeben werden kann.

Zunächst sorgen wir für finanzielle Sicherheit durch ein Tagesgeldkonto als Rücklage. Parallel dazu legen wir realistische Sparraten für ETF-Sparpläne und flexible Altersvorsorge fest. So lernen Frauen, dass Sparen und Vermögensaufbau machbar sind, ohne dass sie sich finanziell eingeschränkt fühlen. Jede Empfehlung wird individuell an ihre Lebenssituation angepasst, sodass Rücklagen, Investments und Altersvorsorge Hand in Hand gehen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Wünsche- und Zieleplanung. Dabei geht es darum, bewusst zu definieren, was sich unsere Kundinnen langfristig für ihr Leben wünschen, ob nun finanzielle Freiheit, mehr Sicherheit für die Familie oder bestimmte Lebensziele. Diese Klarheit hilft dabei, auch in Phasen dranzubleiben, in denen kurzfristig andere Ausgaben oder Herausforderungen dazwischenkommen. Wer seine eigenen Ziele klar vor Augen hat, bleibt eher motiviert, langfristig zu investieren.

Mentale Sicherheit spielt dabei eine zentrale Rolle. Frauen sollen verstehen, dass selbst kleine, konsequente Beiträge langfristig wirken und dass finanzielle Ziele erreichbar sind. Durch kontinuierliche Begleitung, klare Strukturen und Transparenz gewinnen sie Vertrauen in ihre Entscheidungen. Sie entwickeln ein Gefühl für Stabilität, können Prioritäten setzen und bleiben auch in Phasen mit anderen finanziellen Belastungen auf Kurs. Und wenn jemand einmal komplett den Überblick verloren hat oder vom Plan abkommt, sorgen wir dafür, sie wieder zu motivieren, den Fokus auf ihre Ziele zu richten und konsequent weiterzumachen.

So wird Sparen und Vermögensaufbau nicht zu einer einmaligen Entscheidung, sondern zu einem festen Bestandteil des Alltags und einer langfristigen Strategie für finanzielle Unabhängigkeit.

Welche Veränderungen im Verhalten beobachten Sie, wenn Frauen lernen, finanzielle Entscheidungen selbstbewusst zu treffen?
Wenn Frauen lernen, finanzielle Entscheidungen selbstbewusst zu treffen, beobachten wir bei Investforwomen spürbare Veränderungen auf mehreren Ebenen. Zunächst entwickelt sich eine größere mentale Sicherheit. Sie erkennen, dass sie ihre Finanzen aktiv steuern können, anstatt Entscheidungen anderen zu überlassen. Viele Frauen berichten, dass sie zum ersten Mal das Gefühl haben, ihre Ziele klar definieren zu können, Prioritäten zu setzen und konsequent Rücklagen aufzubauen. Dieses strukturierte Vorgehen vermittelt Stabilität und reduziert Ängste im Umgang mit dem Kapitalmarkt.

Darüber hinaus zeigt sich ein stärkeres proaktives Verhalten. Frauen verhandeln selbstbewusster über Gehälter, prüfen Anlageentscheidungen kritisch und nutzen Chancen für langfristigen Vermögensaufbau. Einige kommen sogar mit eigenen Investmentideen auf uns zu, etwa zur Optimierung ihrer Depots oder Altersvorsorge, weil sie die Zusammenhänge zwischen Rücklagen, Sparraten, Investitionen und steuerlichen Vorteilen verstehen.

Ein weiterer Effekt zeigt sich häufig im privaten Umfeld. Viele Frauen übernehmen mit der Zeit eine Vorbildfunktion in Sachen Finanzen für ihre Kinder. Wer selbst einen bewussten und positiven Umgang mit Geld entwickelt, gibt dieses Wissen oft automatisch weiter. Gerade Frauen, die länger mit uns zusammenarbeiten, berichten, dass sie ihren Kindern einen offeneren und gesünderen Zugang zu finanziellen Themen vermitteln, als sie es selbst in ihrer Kindheit erlebt haben. Finanzielle Bildung wird dadurch nicht nur individuell gestärkt, sondern auch in die nächste Generation weitergegeben.

Langfristig führt diese Kombination aus Wissen, Struktur und mentaler Sicherheit dazu, dass Frauen nicht nur finanziell selbstständiger werden, sondern auch selbstbewusst ihre wirtschaftliche Zukunft gestalten.

Wie kann Aufklärung über Finanzbildung auf breiter Ebene dazu beitragen, Altersarmut zu vermeiden?
Aufklärung über Finanzbildung auf breiter Ebene ist ein zentraler Hebel, um Altersarmut zu verhindern. Bei Investforwomen sehen wir täglich, dass viele Frauen zwar sparen, aber selten investieren, weil sie sich unsicher fühlen oder der Markt sie nicht abholt. Finanzbildung vermittelt nicht nur Wissen über Sparpläne, ETFs, Altersvorsorge und steuerliche Möglichkeiten, sondern gibt auch die mentale Sicherheit, aktiv Entscheidungen zu treffen. Wer die Zusammenhänge zwischen Rücklagen, flexibler Liquidität, langfristigen Investments und Altersvorsorge versteht, kann strategisch handeln und frühzeitig Maßnahmen ergreifen, die finanzielle Lücken vermeiden.

Zudem wirkt Aufklärung präventiv auf struktureller Ebene. Sie befähigt Frauen, Einkommensunterbrechungen, Teilzeitphasen oder Lebensphasenwechsel zu berücksichtigen und langfristige Spar- und Investitionspläne entsprechend anzupassen. Indem Finanzbildung früh vermittelt wird, entsteht ein nachhaltiges Bewusstsein für Vermögensaufbau, die Nutzung von Tagesgeldkonten für Sicherheit, ETF-Sparpläne für Wachstum und flexible Altersvorsorge. So werden Frauen in die Lage versetzt, selbstbestimmt Vermögen aufzubauen und Altersarmut effektiv vorzubeugen.

Können Sie konkrete Beispiele nennen, bei denen Frauen durch Ihre Beratung spürbare Fortschritte in Richtung finanzielle Unabhängigkeit gemacht haben?
Ja, wir sehen immer wieder sehr konkrete Fortschritte. Ein Beispiel ist eine Kundin, die zuvor ein renommiertes Finanzcoaching absolviert hatte, aber danach kaum aktiv wurde. Sie wusste viel über ETFs, Sparpläne und Altersvorsorge, traute sich aber nicht, selbst Entscheidungen umzusetzen. Gemeinsam haben wir ihre Situation analysiert, Rücklagen aufgebaut, einen strukturierten Tagesgeld-Puffer eingerichtet und konkrete Spar- und Investmentpläne aufgesetzt. Schritt für Schritt konnte sie ihr Depot aufbauen, die Altersvorsorge optimieren und ihre finanzielle Situation klar überblicken.

Heute arbeitet sie seit mehreren Jahren aktiv mit uns zusammen, hat ein solides Depot, eine langfristige Altersvorsorge und fühlt sich finanziell sicher. Sie berichtet, dass sie zum ersten Mal wirklich selbstbestimmt handelt, Risiken einschätzen kann und Entscheidungen ohne Angst trifft. Dieses Beispiel zeigt, dass finanzielle Unabhängigkeit nicht nur auf Zahlen basiert, sondern auch auf Sicherheit, Vertrauen und kontinuierlicher Begleitung. Genau das ist der Ansatz, den wir bei Investforwomen konsequent umsetzen.

Wie messen Sie den Erfolg Ihrer Strategien im Hinblick auf langfristige Absicherung und Altersvorsorge?
Wir messen den Erfolg unserer Strategien nicht allein an Renditezahlen, sondern daran, wie gut unsere Kundinnen ihre finanzielle Sicherheit und langfristige Absicherung erreichen. Entscheidend ist, dass Rücklagen kontinuierlich aufgebaut werden, Spar- und Investmentpläne umgesetzt werden und Altersvorsorgeprodukte langfristig greifen. Ein zentraler Indikator ist, dass die Kundinnen aktiv ihre Finanzplanung selbst steuern und Entscheidungen selbstbewusst treffen.

Darüber hinaus beobachten wir konkrete Verhaltensänderungen. Frauen richten feste Tagesgeldkonten ein, strukturieren monatliche Sparraten, passen Investments an Lebensphasen wie Teilzeit oder Erwerbsunterbrechungen an und nutzen strategisch den Zinseszins. Rückmeldungen, Folgegespräche und die aktive Umsetzung der Empfehlungen zeigen, dass unsere Beratung bei Investforwomen nachhaltig wirkt. Sie ermöglicht nicht nur Vermögensaufbau, sondern auch finanzielle Selbstständigkeit und eine stabile Altersvorsorge.

Vielen Dank für das Gespräch und die Einblicke in Ihre Arbeit.

Kurz-URL: qmde.de/170504
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