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Jenke & Zervakis kommen zurück

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Mit neuen Ausgaben ihrer Reportage-Reihen schickt ProSieben im März erneut Jenke von Wilmsdorff und Linda Zervakis ins Rennen.

ProSieben setzt wieder auf Linda Zervakis und Jenke von Wilmsdorff . Den Auftakt macht am 9. März die neue Folge «JENKE. Crime» mit dem Titel „Im Schattenreich der chinesischen Triaden“. von Wilmsdorff begibt sich darin in die weitgehend verborgene Welt chinesischer Triaden, deren kriminelle Geschäfte von Drogenschmuggel über Onlinebetrug bis hin zu Menschenhandel reichen. Die Reportage führt ihn bis ins sogenannte Goldene Dreieck zwischen Thailand, Laos und Myanmar, das als Umschlagplatz für Opiumanbau und illegale Machenschaften gilt. Neben Gesprächen mit mutmaßlichen Bandenmitgliedern trifft Jenke auch Opfer, die für Betrug oder Prostitution missbraucht wurden, und geht der Frage nach, inwieweit staatliche Stellen in China in diese Strukturen verstrickt sind.

Eine Woche später, am 16. März, übernimmt Linda Zervakis den Montagabend mit «Made in Germany - Zurück an die Weltspitze?». Dort sucht die Journalistin nach Antworten auf die wirtschaftlichen Probleme Deutschlands. Sie fragt, warum Wachstum als Dauerzustand gilt, wo Innovationskraft verloren ging und ob es neue große Ideen im eigenen Land gibt. Im Fokus stehen Erfinder, Entwickler und die Frage, wie eine Wohlstandsgesellschaft mit strukturellem Wandel umgeht.

Ein Blick auf die bisherigen Quoten macht jedoch deutlich, wie unterschiedlich die Erfolgsaussichten beider Marken sind. Wie Quotenmeter analysierte, waren die Jenke-Dokumentationen im Herbst 2025 zumindest beim jungen Publikum ein Erfolg. Zwar lagen die Gesamtreichweiten meist unter einer Million Zuschauern, doch Marktanteile von bis zu 12,3 Prozent in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen zeigten, dass Jenke für ProSieben weiterhin eine relevante Identifikationsfigur ist. Ganz anders fällt das Urteil bei Linda Zervakis aus. Ihre bisherigen ProSieben-Reportagen blieben sowohl gesamt als auch in der Zielgruppe deutlich unter Senderschnitt. Teilweise wurden nur rund 0,5 Millionen Zuschauer erreicht, die Marktanteile bewegten sich im niedrigen einstelligen Bereich. Auch beim jungen Publikum verfehlten die Filme regelmäßig die Erwartungen.

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