
Der erfolgreiche Autor Thomas Degalais (Ioan Gruffudd) wird bei einer Autogrammstunde in London mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Eine junge Frau (Ivanna Sakhno), die aussieht wie seine einst spurlos verschwundene Mitschülerin Vinca, überreicht ihm eine Einladung zum Ehemaligentreffen an der internationalen Schule im südfranzösischen Antibes. Sein noch dort lebender Schulfreund Maxime Biancardini (Grégory Fitoussi) rät Thomas davon ab, zu der Veranstaltung zu reisen. Max befürchtet, dass nun doch noch ans Tageslicht kommt, was die beiden 25 Jahre zuvor getan haben. Das Geschehen von einst steht in Zusammenhang mit dem Keller der Schulsporthalle, die nun abgerissen und neu gebaut werden soll. Thomas setzt sich über die Bedenken hinweg und reist an die Côte d'Azur. Bei der Party an der Schule treffen er und Max auf den Journalisten Stéphane Pianelli (Matthias Van Khache), einen ehemaligen Mitschüler, der gerade an einem Artikel über den Fall Vinca arbeitet.
„Lieblos geschriebene, unzugängliche Charaktere, schwache Dialoge und eine bestenfalls mittelmäßige Kameraarbeit, werden hier nur vom Drang der Auflösung am Leben gehalten“, so Quotenmeter-Autor Marc Schneider. „Denn trotz aller aufgezählter Schwächen, besteht wie beim Schauen einer Wochentagssoap, je mehr Zeit in diese Geschichte investiert wird, das Verlangen nach einer Auflösung der Geschehnisse. Was ist mit der mysteriösen femme fatale im Winter vor 25 Jahren passiert, wer will Rache an den einstigen Schulfreunden Thomas und Maxime nehmen und schafft es eine übereifrige Polizistin die beiden Mörder zur Rechenschaft zu ziehen?“
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