
Den besten Wert im Gesamtpublikum konnte «The Transporter» am 10. Februar erzielen: 1,00 Millionen Zuschauer verfolgten Jason Statham im Kampf gegen Gangsterbosse, was einem Marktanteil von 3,9 Prozent entsprach. Ebenfalls stark: «xXx: Die Rückkehr des Xander Cage» mit Vin Diesel, der auf dieselbe Reichweite kam. Auch «The Expendables 3» (0,98 Mio.) und «Safe House» mit Denzel Washington (0,94 Mio.) zogen überdurchschnittlich viele Zuschauer an. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen zeigten sich dagegen andere Trends. Hier ragte insbesondere «Die Tribute von Panem – The Hunger Games» hervor: Mit 7,6 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe war dies der klare Spitzenreiter. Auch «Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile» (7,4 %), «xXx: Die Rückkehr des Xander Cage» (7,4 %) und «Edge of Tomorrow» (7,3 %) überzeugten.
Am unteren Ende der Tabelle findet sich «Minority Report»: Der Sci-Fi-Klassiker mit Tom Cruise lockte nur 0,42 Millionen Zuschauer und kam auf magere 1,9 Prozent Marktanteil, auch in der Zielgruppe reichte es nur für 3,4 Prozent. Ebenfalls schwach schnitten «Pacific Rim» (0,51 Mio., 2,3 %) und «Die Tribute von Panem – Mockingjay (2)» (0,43 Mio., 2,1 %) ab. Auffällig ist, dass gerade im späteren Verlauf der «Tribute»-Reihe die Zuschauerzahlen stark abfielen.

Die Auswertung nach Schauspielern ergibt ein klares Muster:
• Jason Statham («The Transporter», «The Expendables») ist ein sicherer Wert. Seine Filme erzielen durchweg Reichweiten um 0,90 bis 1,00 Millionen Zuschauer und solide Marktanteile.
• Vin Diesel punktete sowohl mit der «xXx»-Reihe als auch mit «Fast & Furious». Seine Markenfilme sind in der Zielgruppe sogar die erfolgreichsten des gesamten Blocks.
• Jennifer Lawrence brachte mit den ersten beiden «Hunger Games»-Filmen starke Zielgruppenwerte, verlor aber mit den «Mockingjay»-Teilen das Publikum.
• Tom Cruise dagegen enttäuschte: Sowohl «Minority Report» als auch «Edge of Tomorrow» liefen schwächer im Gesamtpublikum. Nur «Mission: Impossible» konnte solide 0,80 Mio. Zuschauer erreichen.
• Arnold Schwarzenegger bleibt ein Quotengarantie-Mittelmaß: «Terminator 2» und «True Lies» erzielten stabile 0,78–0,80 Mio. Zuschauer, aber keine Ausreißer nach oben.
Auch ein Blick auf die Regisseure ist aufschlussreich. Filme von James Cameron («Terminator 2», «True Lies») hielten sich solide im Mittelfeld – allerdings ohne neue Zielgruppen zu erschließen. Christopher Nolan dagegen enttäuschte: Seine Batman-Trilogie brachte Kabel Eins keine Top-Werte. Auch «Man of Steel» von Zack Snyder blieb blass. Ganz anders die Regisseure von Mainstream-Action wie Rob Cohen («xXx») oder Louis Leterrier («The Transporter»): Ihre Filme landeten in den Top-Positionen, weil sie kurzweilige Action mit klarer Zielgruppenansprache bieten.

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