Zwei Netflix-Serienneustarts stimmen perfekt aufs Fest ein – und machen dabei vor, wie modernes Weihnachtsprogramm aussehen kann.
Weihnachtszeit ist bekanntermaßen Familienzeit – was zu gewissen Verwerfungen führen kann, wenn die eigene Familie nachgewiesenermaßen irre ist und man unbedarften Leuten von außen zum ersten Mal das zweifelhafte Vergnügen bereitet, auf den Clan zu treffen: So wie Emmy Quinn (Bridgit Mendler), die ihren Boyfriend Matt (Brent Morin) aus Los Angeles ins heimische Philadelphia mitbringt, wo ihr altbacken-liebenswerter Vater, ihre durchgeknallten Geschwister und deren resignierte Lebenspartner warten. Zumindest einer aus letzterer Subgruppe zieht jedoch in großer Runde die Reißleine und kündigt die Scheidung von Emmys Schwester an. Wenig später findet Matt die Partner von Emmys anderen Geschwistern im Hintergarten versammelt, wie sie für den gerade aus der Verwandtschaft Entflohenen eine Gedenkminute einlegen. Matt lernt auf die harte Tour: Diese Familie ist verdammt anstrengend, und geht einem mitunter so an die Substanz, dass die Eingeheirateten eine inoffizielle Support Group gegründet haben. Doch Matt kann das – zumindest fürs Erste – nicht abschrecken, auch wenn ihm zunehmend mulmig wird, wie Emmys Vater konsequent Maßnahmen einleitet, um seine Tochter aus dem verderbten Kalifornien zurück in die Heimat an der Ostküste zu holen. Wo Matt der Bande im täglichen Leben nicht mehr entfliehen könnte. 

• Weihnachten zu Hause • Stirb langsam
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