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DFB-Pokal-Quoten auf Länderspiel-Niveau

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Ein Tor fiel erst in der zweiten Halbzeit der Verlängerung – das Duell zwischen Schalke und Bayern sorgte dennoch für richtig starke Reichweiten.

Manche sagten, im DFB-Pokalhalbfinale standen sich gestern Auf Schalke die beiden Top-Anwärter auf die deutsche Meisterschaft gegenüber: Der FC Bayern München und Schalke 04. Nicht nur deshalb war das Spiel von großer Bedeutung, sondern auch, weil Schalke-Trainer Felix Magath gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber immer gerne gewinnt. Die Übertragung der ARD lief schon ab 20.15 Uhr richtig gut, als Gerhard Delling und Günter Netzer erste Einschätzungen ablieferten. 6,66 Millionen Menschen sahen die rund 15 Minuten langen Vorberichte, was dem Ersten zu 23,6 Prozent bei allen und 19,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe verhalf.

Das eigentliche Spiel – die Verlängerung ist in den Durchschnittswert schon mit eingerechnet – bescherte der ARD dann 10,03 Millionen Zuschauer: Auf solche Werte kommt Vereinsfußball nur ganz selten – selbst die Champions League erreicht eine solche Reichweite eigentlich kaum. 33,8 Prozent Marktanteil wurden insgesamt gemessen, 28,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. 3,63 Millionen Zuschauer gehörten dieser Altersklasse im Schnitt an.

Im Sog der Fußballübertragung erreichte Frank Plasbergs «Hart aber fair» dann auch einen Bestwert: Die Talkshow, die erst um 23.15 Uhr begann, holte zu später Stunde noch 2,30 Millionen Zuschauer, was zu 19,7 Prozent Marktanteil bei allen führte. Nie zuvor holte die Sendung so hohe Quoten. Der bisherige Bestwert datierte auf den 7. November 2007, als das Thema „Restrisiko auf Rezept: Geht Profit vor Gesundheit“ diskutiert wurde. Ab 21.45 Uhr kam Plasberg damals auf 18,5 Prozent Marktanteil. In dieser Woche wurde das Thema „Elf Freunde sollt ihr sein – aber nicht anfassen“ diskutiert und damit das Tabu der Homosexualität im Fußball. Unter anderem war Sat.1-Moderator Johannes B. Kerner zu Gast. Bei den 14- bis 49-Jährigen holte die Sendung durchschnittlich 13,6 Prozent Marktanteil, was ebenfalls ein Rekord ist.

Im ZDF gelang dem zweiten Teil von «Dr. Hope» ein Überraschungserfolg: Gegen das fast übermächtig erscheinende DFB-Pokal-Duell musste man nur recht geringe Verluste hinnehmen: 5,60 Millionen Menschen sahen am Montag zu, am Mittwoch schalteten im Schnitt noch 5,38 Millionen Bundesbürger ein. Die Quote sank im Vergleich zum ersten Teil um 0,9 Prozentpunkte auf 16,1 Prozent. Mit 7,3 Prozent Marktanteil lag der Film mit Heike Makatsch oberhalb des Senderschnitts.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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