Die Serie stammt von der erfolgreichen Comedy-Autorin Mindy Kaling und dreht sich um fünf arbeitsbesessene Twens, die in Manhattans glamourösestem Stadtteil, Murray Hill, nach beruflichem Erfolg und – sofern ihnen Zeit bleibt – nach persönlichem Glück streben.
Variety: “Kein Zuschauer wird die glanzvolle Serie «Not Suitable for Work» jemals mit dem Anti-Glamour von «Girls» verwechseln, obwohl Ersteres Anklänge an Letzteres in Handlungssträngen enthält, wie zum Beispiel, wenn eine behütete Figur plötzlich von der finanziellen Unterstützung ihrer Eltern abgeschnitten wird. Doch in den Einblicken in das Kernquintett, wenn es sich von seiner arrogantesten und selbstherrlichsten Seite zeigt, beweist «Not Suitable for Work» eine gewisse Schärfe, auf die man besser setzen sollte – so wie Lena Dunhams bahnbrechende Serie den Zeitgeist traf, indem sie den Narzissmus und die Selbstmitleidigkeit der Millennials aufs Korn nahm.“
«Miss You, Love You» (seit 29. Mai bei HBO, nicht bei HBO Max in Deutschland)
Eine Witwe plant die Beerdigung ihres Mannes. Ihr entfremdeter Sohn schickt seinen Assistenten statt selbst zu kommen. Die Witwe trauert gemeinsam mit dem Assistenten.
The New York Times: “In der angespannten Dramedy «Miss You, Love You» begibt sich Allison Janney aus einem offensichtlichen Grund an emotional sehr intensive Orte: Ihre Figur Diane ist frisch verwitwet. Doch Janney wechselt so energisch zwischen Wut, Nachdenklichkeit und Tränen, als wüsste sie, dass es großer Anstrengung bedarf, um diese Geschichte vom Papier auf die Leinwand zu bringen.“
«Alice and Steve» (Ab 8. Juni bei Disney+)
Alice ist am Boden zerstört, als ihr bester Freund Steve eine Beziehung mit ihrer 26-jährigen Tochter Izzy beginnt. Sie wird auf einen Schlag sowohl ihren besten Freund als auch ihre Tochter verlieren. Sie beschließt, alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, um die Beziehung zu beenden: von Drohungen über Flehen bis hin zur Sabotage seiner Karriere. Zu ihrem Unglück ist Steve mehr als bereit für diesen Angriff, und was als perfekte Freundschaft beginnt, artet in eine erbitterte Fehde aus. Schließlich verliert Alices Ehemann Daniel die Geduld. Die ganze Situation hat eine Seite an Alice zum Vorschein gebracht, die ihm Angst macht. Steve weiß, dass Izzy das Beste ist, was ihm je passiert ist, und will es mit ihr versuchen. Aber Alice gibt nicht kampflos auf.
The Hollywood Reporter: “In sechs halbstündigen Episoden wird Alice zunächst davon besessen, die Beziehung zu beenden, und als ihr das nicht gelingt, davon, Steve zu zerstören – bis hin zur Vernachlässigung ihrer beruflichen Pflichten sowie ihres Privatlebens mit dem unendlich geduldigen Daniel und ihrem ebenso sanften Teenager-Sohn Dom (Tyrese Eaton-Dyce). Steve gibt, nachdem er sich zunächst geduckt hat, genauso gut wie er bekommt und nimmt Alices Karriere, ihre Ehe und ihren Ruf ins Visier. Es ist ein Eskalationszyklus, der so sinnlos und kleinlich ist, dass er eine ganze Staffel von «Beef» hätte füllen können“
«DTF St. Louis» (seit 2. März bei HBO Max)
Im Mittelpunkt stehen der beliebte TV-Wettermoderator Clark Forrest (Jason Bateman) und sein neuer Gebärdensprachdolmetscher, Floyd Smernitch (David Harbour). In der verschlafenen Vorstadt Twyla bei St. Louis entwickelt sich zwischen den beiden eine unerwartete Freundschaft – getragen von der Erkenntnis, dass ihre jeweiligen Ehen in einer Sackgasse stecken. Auf der Suche nach Ausbruch und Bestätigung wenden sich Clark und Floyd einer neuen App für außereheliche Affären zu. Doch was als diskrete Flucht aus dem Alltag beginnt, nimmt eine dramatische Wendung.
Frankfurter Allgemeine Zeitung: “Dass die Gratwanderung gelingt und nie in den oberflächlichen Humor einer Buddy-Komödie abflacht, ist Jason Bateman und David Harbour zu verdanken. Bateman brilliert in der Rolle des Mordverdächtigen, dessen Spiel im Unklaren lässt, was er mit dem Tod seines Freundes zu schaffen hat. Doch die Figur des Floyd Smernitch, der ein so großes Herz hat, dass man jede Sekunde befürchtet, es springe ihm aus der Brust, überragt alles.“
«Kylie» (seit 20. Mai bei Netflix)
Kylie Minogue öffnet ihr persönliches Archiv und blickt auf ihre Karriere zurück. Sie spricht über öffentliche Kritik, persönliche Verluste und Krankheit durch Privataufnahmen und Interviews.
Süddeutsche Zeitung: “«Kylie» ist für Fans, aber auch ein unaufgeregtes Dokument über den Umgang mit Frauen in den Achtzigern und Neunzigern. «Kylie» steckt voller Archivmaterial, und außer mit dem Star selbst gibt es auch viele aufschlussreiche Interviews: mit ihrer Schwester Dannii, mit Jason Donovan, in „Neighbours“ und im richtigen Leben damals ihr Freund, und mit dem Plattenproduzenten Pete Waterman.“







Quotencheck: «Ein Hof zum Verlieben»
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