Los ging es wie erwähnt am Montag, den 16. Februar. Und direkt zu Beginn wurde deutlich: Es lief mit mäßig passablen 8,5 Prozent und 0,42 Millionen noch verhaltener als beim Comeback, welches vor einem Jahr auch schon nicht an alte Glanzwerte heranreichen konnte (10,4 Prozent/0,53 Millionen). Bei den Älteren Einschaltenden waren 1,14 Millionen zu blassen 4,7 Prozent dabei.

Dass die Produktion ihren einstigen Überflieger-Status mittlerweile eingebüßt hat, wurde in der Folgewoche noch offensichtlicher: Die Resonanzen bei den anvisierten jungen Zuschauenden ließen auf ausbaufähige 7,4 Prozent nach, weil nur noch 0,32 Millionen von jenen aufkamen. Erfreulichere Resultate verbuchten die Möchtegern-Sternchen dann sieben Tage später in Form ordentlicher 9,4 Prozent durch 0,43 Millionen. Insgesamt entwickelte sich die Reichweite in dieser Zeit übrigens von 1,09 bis auf 1,21 Millionen und annehmbare 5,1 Prozent.
Doch das frühere Schwergewicht sollte wieder einknicken, wie sich am nächsten Ausstrahlungsdatum am 9. März zeigen würde. An besagtem Montag ging es folglich wieder in den Sieben-Prozent-Bereich – genauer gesagt auf nur noch überschaubare 7,3 Prozent wegen 0,31 Millionen Zielgruppen-Zuschauer. Die vorläufigen Daten wiesen gar nur Zahlen um 6 Prozent aus.

Etwas Auftrieb erzeugte schließlich nochmal die Folgewoche, in der es zumindest wieder auf recht solide 8,7 Prozent der 14-49-Jährigen hochging, von denen nun 0,36 Millionen dabei waren. Die Älteren Interessenten wiesen eine behäbige Tendenz auf, die inzwischen bei 1,09 Millionen angekommen war.
Nutzte das Sat.1-Format die Finalwochen nochmal für einen versöhnlichen Abschluss der vierten Runde? Eher im Gegenteil: Die Resultate sanken bis zum 6. April auf neue Staffeltiefstwerte und donnerten auf wirklich unbefriedigende 5,1 und 5,2 Prozent im Angesicht von lediglich 0,24 Millionen Werberelevanten. Auch insgesamt schlug der Abwärtsdrall durch und ließ die Reichweiten unter die Millionen-Schwelle plumpsen: Nur noch 0,91 Millionen und ernüchternde 3,8 Prozent saßen linear vor den Schirmen.
Für die lineare Ausstrahlung lässt sich festhalten: Die erzielten Größenordnungen kamen unter dem Strich nur noch auf mittelprächtige 7,4 Prozent durch 0,33 Millionen. Im klassischen TV hat auch diese Reality-Brand zunehmende Probleme erreicht, darauf deuten auch durchschnittlich nur 1,07 Millionen Gesamt-Zuschauende bei 4,6 Prozent. Die Streaming-Resonanzen bei Joyn bewegten sich zwar auf einem heitereren respektablen Level, gemessen am früheren Hit-Status, brach aber auch bei den Programm-Marken kein durchschlagender Hype aus – man lag ein Stück unter der Millionen-Schwelle, die von den erfolgreichsten Realitys klar übertroffen wird.







Galgentod bei «Ein starkes Team»
«Morgenmagazin»: Das Erste gewinnt knapp, aber im ZDF sind mehr Konsumenten

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1. Aufnahmeleitung im Bereich Reality (m/w/d)




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