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Show unterliegt Stadl: Silvester mit Pilawa im Minus

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Die Namensänderung trug keine Früchte: «Die Silvestershow mit Jörg Pilawa» unterlag nicht nur der ZDF-Konkurrenz, sondern tat sich sogar noch schwerer als der «Silvesterstadl» 2016.

Silvester-Quoten 2016

  • «Silvesterstadl»: 3,47 Mio. / 15,2% / 0,38 Mio. / 5,4%
  • «Willkommen 2017»: 3,21 Mio. / 14,1% / 1,11 Mio. / 15,7%
Zuschauer ab drei / Marktanteil ab drei / Zuschauer 14-49 / Marktanteil 14-49
Das Konzept hat sich nicht grundlegend verändert, der Name dafür schon. Was im vergangenen Jahr unter dem «Silvesterstadl»  lief, war an diesem Silvesterabend «Die Silvestershow mit Jörg Pilawa» . Die Koproduktion von ARD, ORF und SRF sollte die Zuschauer in das neue Jahr begleiten und gleichzeitig die zuvor gegebene namentliche Assoziation mit der Schlagermusik verlieren. Doch die kosmetische Veränderung hatte nicht zur Folge, dass sich die Quoten der Show besserten – ganz im Gegenteil. 2,89 Millionen schalteten die Show im Ersten ab 20.15 Uhr ein, womit sich Jörg Pilawa und Francine Jordi einem ebenfalls schwächeren «Willkommen 2018» im ZDF geschlagen geben mussten.

Trotz der insgesamt 30 Minuten längeren Sendezeit verlor die «Silvestershow» im Vergleich zum Vorjahr knapp zwei Prozentpunkte beim Gesamtpublikum. Letztlich standen 13,2 Prozent Marktanteil zu Buche, womit man der ZDF-Konkurrenz knapp um 0,1 Punkte hinterher hinkte.

Auch bei den 14- bis 49-Jährigen konnte die «Silvestershow» im Vergleich zum «Silvesterstadl»  nicht zulegen. 0,33 Millionen junge Zuschauer gingen mit schleppenden 5,1 Prozent Marktanteil einher – da war der Stadl 365 Tage zuvor noch 0,3 Punkte stärker.

Die «Tagesschau»  um 20 Uhr und die Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin lockten da schon mehr Zuschauer an. Erst wollten 3,49 Millionen die Nachrichten sehen, danach blieben 3,06 Millionen für die Worte von Angela Merkel an den Fernsehgeräten. Im ZDF wurde die Neujahrsansprache knapp eine Stunde zuvor von 2,47 Millionen verfolgt. Das Erste sendete am Nachmittag übrigens auch noch eine «Dinner for One»-Ausgabe, die von 1,90 Millionen Zuschauern gesehen wurde und vor allem beim jungen Publikum mit 9,3 Prozent Marktanteil überzeugte.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/98097
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