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Trotz tristem Mittelmaß: «Teamwork» nagt weiter an «The Wall»-Bilanz

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Eine lange unter Verschluss gehaltene Folge der ProSieben-Spielshow schlug sich eher durchwachsen - und trug doch dazu bei, dass Buschis Drama-Wand weiter an Boden verliert.

Quotenvergleich der Shows

  • «The Wall»: 8,9% / 15,3%
  • «... Parents»: 5,5% / 10,7%
  • «J gegen M»: 7,2% / 11,2%
  • «Teamwork»: 5,4% / 11,8%
Durchschnittliche Werte der vergangenen drei («Wall» und «Teamwork») bzw. zwei («Parents» und «Jungen...») Ausgaben.
Die Programmpolitik von ProSieben ist mitunter schon erstaunlich: Da lässt man eine finanziell und organisatorisch aufwändige Spielshow wie «Teamwork - Spiel mit deinem Star»  ein Jahr lang im Archiv verweilen und legt stattdessen lieber mit einem als «Gameshow-Konferenz» betitelten Sammelsurium alter Show-Ausschnitte einen erwartbaren Flop hin. Nun aber holte man die über viereinhalbstündige Folge dann doch einmal nach, was von immerhin 0,76 Millionen Menschen goutiert wurde. Der damit verbundene Marktanteil lag bei reichlich mittelprächtigen 4,0 Prozent, in der werberelevanten Zielgruppe wurden ebenfalls nur sehr durchwachsene 9,3 Prozent bei 0,54 Millionen verzeichnet. Damit lag man zwar auf Höhe des aktuellen Senderschnitts, doch dürfte das wohl zu wenig sein für die Fortsetzung einer solch kostspieligen Show.

Ein wenig Schadenfreude dürfte bei dem einen oder anderen Verantwortlichen von ProSieben dann aber trotzdem auch mitschwingen, denn immerhin führte die Präsentation eines zumindest mittelmäßig erfolgreichen Formats dazu, dass RTLs «The Wall»  abermals an Substanz verlor und diesmal nur noch knapp überdurchschnittliche 13,0 Prozent Zielgruppen-Marktanteil bei 0,84 Millionen jungen Zuschauern verzeichnete. Seit dem mit 16,1 Prozent wirklich schönen Start setzt Frank Buschmanns Show damit ihren kontinuierlichen Abwärtstrend erneut fort, vor Wochenfrist hatten noch 14,0 Prozent zu Buche gestanden. Und auch beim Gesamtpublikum ging es nach dem Mini-Plus vor Wochenfrist wieder in die falsche Richtung, genauer gesagt von 2,09 auf 1,89 Millionen bzw. von 8,6 Prozent auf immer klarer unterdurchschnittliche 8,2 Prozent.

Sollten bislang noch Zweifel bestanden haben, kann ferner auch die Hartwich-Show «Meet the Parents»  nach dieser Woche endgültig als Flop abgehakt haben, denn nach den miesen 9,9 Prozent Zielgruppen-Marktanteil zuletzt wurden diesmal kaum bessere 10,5 Prozent eingefahren. Insgesamt gingen 1,18 Millionen Interessenten mit richtig schlechten 6,2 Prozent einher. «Jungen gegen Mädchen»  lief dann nach 23:30 Uhr mit 7,3 Prozent Gesamt- und 9,5 Prozent Zielgruppen-Marktanteil bei einer Sehbeteiligung von 0,92 Millionen ähnlich desolat - allerdings auch mit einem Rerun statt einer neuen Folge.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/94618
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