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Junges Angebot holt sich Unterstützung von den RocketBeans

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Darüber hinaus starten Medienboard und RBB im Fahrwasser des Jungen Angebots von ARD und ZDF ein Webvideo-Förderprogramm.

Der Name steht noch immer nicht, wohl aber das Launchdatum: Das Junge Angebot von ARD und ZDF wird am 1. Oktober aus der Taufe gehoben – das wurde seitens der Politik vorgegeben. Aktuell schraubt der Programmgeschäftsführer des Projekts, der ehemalige arte-Mann Florian Hager, noch daran, was es dann beim Jungen Angebot zu sehen gibt. Und da die Landtage weiterhin ein Wörtchen mitzureden haben, wird es wohl noch dauern, bis konkrete Infos hereinprasseln. Ein paar Namen konnte Hager auf der re:publica trotzdem nennen – und somit zur Schau stellen, dass das Junge Angebot durchaus das Ohr am Puls der Zeit hat.

So steht bereits fest, dass YouTuber Rayk Anders (vom Kanal 'Armes Deutschland') am Jungen Angebot mitwirken wird. Er soll wie gewohnt das politische Tagesgeschehen kommentieren, erhält bei der Unterstützung aber Unterstützung durch die RocketBeans-Produzenten. Auf die Monetarisierung seiner YouTube-Clips muss Anders wegen der Zusammenarbeit mit ARD und ZDF dafür fortan verzichten. Außerdem bindet das öffentlich-rechtliche Jugendangebot drei Gesichter an sich, die YouTube-Boykottler womöglich durch EInsPlus kennen: LeFloid, Frodo und RobBubble alias 'Nerd1080' (mehr dazu).

Weitere Personalien sollen in den kommenden Monaten folgen, ebenso wie die Ankündigung weiterer Formate. Die RocketBeans werden dann laut Hager noch mehrmals im Zusammenhang mit dem Jungen Angebot genannt, denn die erfolgreiche Truppe hat sich dazu verpflichtet, diverse Projekte als Produzententeam zu begleiten. Für noch mehr Nachwuchs soll ein Förderprogramm des Medienboards Berlin-Brandenburg und des RBB sorgen: Unter dem Namen Wigo („What’s going on“) werden 150.000 Euro für Webformat-Macher aus der Region ausgeschrieben, die moderne, interessante Ideen haben. Beschränkungen gibt es dabei keine: „Ob Entertainment, Talk, Information, Webserie oder Doku – alle Formate, Themen und Plattformen sind erlaubt“, so Helge Jürgens vom Medienboard.

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