Primetime-Check

Freitag, 1. Januar 2016

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Das neue Jahr startete mit diversen TV-Highlights: Die Öffentlich-Rechtlichen gingen mit «Tatort» und «Das Traumschiff» ins Quotenduell, die Privaten boten Shows und bekannte Spielfilme an.

Dass der erste Tag des neuen Kalenderjahres beim Gesamtpublikum gleich mal zwischen ARD und ZDF entschieden werden würde, war keine Überraschung: Mit dem «Tatort»  und «Das Traumschiff»  hatten beide öffentlich-rechtliche Sender große Zuschauer-Magneten im Repertoire, die darüber hinaus auch noch mit neuem Stoff aufwarteten. Letztlich hatte Til Schweiger mit seinem Hamburger Fall «Der große Schmerz» deutlich die Nase vorne: Durchschnittlich 8,24 Millionen gingen mit überragenden 22,1 Prozent aller Fernsehenden einher, wogegen selbst die sehr guten 6,81 Millionen und 18,2 Prozent, die dem im Zweiten dargebotenen TV-Abenteuer aus den «Cooks Island» folgen wollten, zu wenig waren.

Erstaunlich war es aber durchaus, dass die Privatsender auch in der für sie so wichtigen werberelevanten Zielgruppe kaum einen Stich gegen die 20,3 Prozent bei 2,81 Millionen sahen, die Schweigers «Tatort» mit Gaststar Helene Fischer aufzuweisen hatten. Am ehesten konnte hier noch die Pannenparade «Life! - Dumm gelaufen» mithalten, die RTL allerdings auch nur mittelprächtige 12,9 Prozent bei 1,75 Millionen einbrachte. Die Free-TV-Premiere von «Scary Movie 5»  erreichte bei ProSieben leicht schwächere 11,6 Prozent bei 1,60 Millionen. Beim Gesamtpublikum war die von Birgit Schrowange präsentierte Show mit 3,30 Millionen und 9,2 Prozent allerdings deutlich stärker unterwegs, das konkurrierende Spielfilmangebot gelangte auf 1,98 Millionen sowie 5,4 Prozent.

Mit einer Show versuchte sich auch VOX, das mit «Gut gebrüllt - 2 Jahre Höhle der Löwen»  ins neue Kalenderjahr startete, damit allerdings nicht einmal ansatzweise an die Sensationsquoten anknüpfte, die das Format im Normalfall erreicht. Eine Zuschauerzahl von 1,09 Millionen ging mit viel zu schwachen 3,1 Prozent des Gesamtpublikums einher, bei den Jüngeren wurden ebenfalls klar unterdurchschnittliche 4,7 Prozent bei 0,63 Millionen erreicht. Eine ordentliche Figur machte hingegen einmal mehr «Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt», das für Sat.1 gute 10,4 Prozent der Zielgruppe einfuhr. Insgesamt kam der immerhin auch schon acht Jahre alte Streifen mit Johnny Depp allerdings nicht über 6,0 Prozent bei 1,97 Millionen hinaus.

Ebenfalls mit bekannten internationalen Spielfilmen versuchten kabel eins und RTL II, der übermächtigen Konkurrenz einige Zuschauer abzutrotzen. Erstgenannter Sender erzielte 1,12 Millionen Menschen bzw. 3,2 Prozent Gesamt-Marktanteil für «Ghost - Nachricht von Sam» , letzterer hatte sich mit ähnlich überschaubaren 1,09 Millionen und 3,3 Prozent für «Australia»  zu begnügen. Toll lief es dann auch bei den 14- bis 49-Jährigen nicht unbedingt: «Ghost»  kam auf 4,0 Prozent bei 0,53 Millionen, die private Alternative musste sich mit minimal schlechteren 3,7 Prozent bei 0,48 Millionen begnügen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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