Sportcheck

Sky freut sich über hohes Interesse an der Handball-WM

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Sogar ein scheinbar unwichtiges Spiel überraschte am Samstagvorabend. Weiterhin beweist sich auch die NFL bei Sat.1 als Glücksgriff – in der Nacht stehen ausgezeichnete Quoten fest.

Sporthighlights in dieser Woche

  • Über die ganze Woche verteilt: Australian Open (Tennis) und Africa Cup of Nations (Fußball) (Eurosport live) sowie die Handball-WM (Sky Sport live)
  • Donnerstag, 18.55 Uhr: Basketball - Euroleague, Galatasaray Liv Hospital Istanbul vs. ALBA Berlin (Sport1 live)
  • Freitag, ab 17.45 Uhr: Fußball-Testspiele, VfL Bochum vs. FC Bayern und VfL Wolfsburg vs. Karlsruher SC (Sport1 live)
  • Samstag, ab 12 Uhr: Hallenfußball - Traditionsmasters mit Altherrenmannschaften von Hertha BSC Berlin, Union Berlin und Sparta Prag (Sport1 live)
  • Sonntag, 17 Uhr: Basketball-Bundesliga, Baskets Oldenburg vs. BG Göttingen
  • Sonntag, 17.30 Uhr: Eishockey - DEL, ERC Ingolstadt vs. EHC Red Bull München (Servus TV live)
In einer denkbar knappen Auseinandersetzung hatte das Nationalteam Deutschlands am Sonntag die Oberhand gegenüber Russland. Nachdem sich die deutschen Handballer bereits gegen Polen durchsetzten, fuhren die Mannen von Bundestrainer Dagur Sigurdsson ihren zweiten Sieg im Rahmen der aktuell stattfindenden Handball-WM ein. Nach einem Halbzeitstand von 9:13 für die russischen Widersacher, drehte die Auswahl des DHB das Spiel schlussendlich noch zu einem 27:26. Sky, das sich die Live-Rechte für das Turnier sicherte, durfte sich nicht nur über eine hochspannende Partie freuen, sondern auch über eine entsprechende Zuschauerbeteiligung. Mit 310.000 Sport-Fans, die das Spiel beim Bezahlsender verfolgten, scheint die Weltmeisterschaft die Deutschen nun endgültig in ihren Bann gezogen zu haben.

Um 17 Uhr startete das zweite Gruppenspiel. Die rund 90-minütige Übertragung gelangte dabei zu einem Gesamtmarktanteil von 1,4 Prozent. Von den 14- bis 49-Jährigen interessierten sich 1,9 Prozent für die Auseinandersetzung am Sonntag. Die enorme Steigerung wird in Anbetracht des Auftaktspiels der deutschen Mannschaft deutlich. Am Freitag verfolgten zur gleichen Uhrzeit bereits sehenswerte 120.000 Zuschauer das 29:26 gegen Polen. Insgesamt generierte die Sport-Übertragung somit 0,7 Prozent, während sich die Quote beim jungen Publikum auf 1,1 Prozent belief. Für den Fall, dass Deutschland eine Turnierrunde weiter vorrückt, darf Sky wohl auf eine noch höhere Zuschauerbeteiligung hoffen.

Ein eher unscheinbares Match zeigte Sky am Samstagvorabend. Tunesien traf dabei um 17 Uhr deutscher Zeit auf Kroatien. Trotz der vergleichsweise geringen Attraktivität des Duells schalteten 50.000 Zuschauer ein, die für einen Gesamtmarktanteil von 0,3 Prozent sorgten. 0,5 Prozent standen bei den 14- bis 49-Jährigen zu Buche. Zum Vergleich: Das Premier League-Spiel zwischen Swansea City AFC und dem FC Chelsea interessierte am Sonntag ab 16 Uhr lediglich 10.000 Sky-Abonnenten, als André Schürrle mit dem Tor zum 0:5 einen Schlusspunkt unter die Partie setzte.

Zwar stellt eigentlich der Fußball in Deutschland das Maß aller Dinge dar, selbst im Vergleich zum Handball ist American Football hierzulande jedoch ein absoluter Randsport. Dass beim deutschen Fernsehpublikum jedoch auch jenseits des ‚Super Bowls‘ ein Interesse am US-Sport besteht, zeigte an den vergangenen Sonntagen Sat.1. Dort liefen die Divisional Play-Offs und damit die Halbfinals für den Einzug in den ‚Super Bowl‘. Bereits die Auseinandersetzung zwischen den Denver Broncos und den Indianapolis Colts kam vergangene Woche im letzten Viertel auf 15,5 Prozent der jungen Zuschauer.

Vergangene Nacht kämpften schließlich die New England Patriots mit dem Deutschen Sebastian Vollmer gegen die Indianapolis Colts um den Einzug in das wohl größte Sportevent in den USA. Mit einem nie gefährdeten 45:7-Sieg setzten sich die Patriots in den sogenannten Conference Championships durch und nehmen somit am 2. Februar am ‚49. Super Bowl‘ teil, wo sie auf die Titelverteidiger, die Seattle Seahawks, treffen. Der Deutsche Björn Werner, der im Dienste der Colts steht, sah das Spiel nur von der Bank aus. Am Vortag bezwangen die Seahawks um Star-Quarterback Tom Brady die Green Bay Packers mit 28:22.

Ab 23.13 Uhr verzeichnete die NFL bei Sat.1 zunächst 10,4 Prozent bei den Werberelevanten, als 790.000 Personen zusahen. Das erste Viertel verlor ab 00.52 Uhr zwar an Zuschauer und unterhielt noch 680.000 Fernsehende, dafür baute Sat.1 seinen Zielgruppen-Marktanteil auf 19,7 Prozent aus. Der Spitzenwert der Nacht war im zweiten Viertel erreicht, das insgesamt unter den Augen von 520.000 Leuten und 20,1 Prozent der jungen Zuschauer lief. Zu diesem Zeitpunkt belief sich der Gesamtmarktanteil auf ebenfalls blendende 12,3 Prozent. Auch das dritte Viertel erfreute sich außerordentlich großer Beliebtheit. Ab 2.41 Uhr sorgten insgesamt 430.000 Fernsehende für 19,4 Prozent in der jungen Altersgruppe.

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