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SuperRTL: Programmdeal mit Dreamworks

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SuperRTL muss ab 2014 sein Programm umbauen, weil Disney einen eigenen Kanal startet. Zudem will man vermehrt Magazine zeigen.

SuperRTL steht in den kommenden Monaten vor einer gewaltigen Herausforderung. Weil Disney ab 2014 einen eigenen Free-TV-Sender startet, stoppt der Konzern die Programmanlieferung an SuperRTL zum Ende diesen Jahres. Eigenen Angaben zufolge aber besteht das SuperRTL-Programm vor 20.15 Uhr zu 30 Prozent aus Formaten von Disney. Für diese Strecken wurde inzwischen Ersatz gefunden. Wie Claude Schmit bei einer Präsentation in Amerika bekannt gab, hat man einen Programmdeal mit Dreamworks geschlossen.

Der Deal ist der größte Vertrag für SuperRTL seit Senderbestehen. Dreamworks will sich damit ein bisschen auf die Spuren von Disney begeben und künftig vermehrt auch im TV präsent werden. Die Partnerschaft mit SuperRTL ist somit ein erster Schritt für den Konzern. Anliefern wird man dem Sender unter anderem Programme wie «Shrek» , «Madagascar»  oder «Kung Fu Panda» .

Zu bestimmten Kinoerfolgen soll es dann auch TV-Serien geben. So startet bereits im September «Die Drachenjäger von Berk» (zu «Drachenzähmen leicht gemacht»), 2014 soll dann zum Kino-Film «Turbo»  eine TV-Serie folgen. Bis 2020 sollen, so wurde gesagt, rund 1200 Halbstünder exklusiv zu SuperRTL wandern. Zudem will der Sender mit verschiedenen kleineren Anbietern ebenfalls noch Verträge abschließen, um den Verlust der Disney-Programme zu kompensieren.

Geplant ist auch, sich im Magazin-Bereich zu verstärken. Im Vorabendprogramm will SuperRTL eine Fläche für solche Formate schaffen und sucht derzeit auch schon nach neuen Moderatoren. Zudem wurde betont, dass man in der Primetime ohnehin schon verstärkt auf Serien setzt - «Once Upon a Time» zum Beispiel wurde in Amerika erst kürzlich verlängert. Weitere Staffeln folgen also – zudem bekommt die Serie nun einen Ableger, der wohl aller Wahrscheinlichkeit nach in Deutschland ebenfalls bei SuperRTL läuft. Ab Montag ergänzt dann die Serie «Royal Pains»  mit Wiederholungen den Abend – zuvor laufen Erstausstrahlungen von «Dallas» .

Und trotz allem glaubt SuperRTL-Chef Schmit, dass man die Marktführung im Bereich Kinderfernsehen nicht dauerhaft halten kann. Er sagte dem Focus: „Da der Disney-Channel ähnlich positioniert ist wie wir, wird dieser bei uns die meisten Zuschauer abschöpfen.“ Deshalb sei es möglich, dass der Kinderkanal von ARD und ZDF dann an SuperRTL vorbeiziehen wird.

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