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ARD ruft langen Atem in Sachen «Eine für alle» aus

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Nervös ist man bei der ARD wegen der floppenden Vorabendserie noch nicht. Man habe nicht mit sofortigem Erfolg gerechnet, sagt Programmdirektor Herres.

1,11 Millionen Zuseher hatte die neue tägliche ARD-Serie «Eine für alle» am Dienstagabend – damit steigerte man sich gegenüber dem Montag leicht. Mit nur 5,2 Prozent Marktanteil bei allen sah es allerdings weiterhin richtig mies aus. Viele andere inzwischen aus dem Programm geworfene Formate schlugen sich auf dem Problemsendeplatz um 18.50 Uhr deutlich besser.

ARD-Programmdirektor Volker Herres gab sich nun recht gelassen, was die neue Vorabendserie betraf. Im Interview mit dem „Stern“ sagte er, dass er nicht damit gerechnet habe, dass die neue Serie „gleich einschlägt wie eine Bombe“. Es sei richtig, dass der Vorabend neu aufgestellt werden müsse. „Aber wir sollten da ganz gelassen rangehen und einen langen Atem beweisen", erklärte der Chef des Ersten Deutschen Fernsehens.



Von der täglichen Serie hat die ARD zunächst 200 Folgen bestellt – gelaufen sind mittlerweile gerade einmal neun. Die Tatsache, dass man nicht im Geringsten an die Werte der zuvor um diese Zeit gezeigten «Marienhof»-Doppelfolge anknüpfen kann, ist allerdings sicher ärgerlich.

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