Quotencheck

«SOKO München»

von   |  3 Kommentare

Seit rund zwei Wochen ist die Ur-«SOKO» Geschichte. Quotenmeter wirft einen Blick auf die Quoten.

Zwischen 1978 und 2020 war «SOKO München» im Programm des ZDFs zu sehen. Das Format von Dieter Schenk, das zuletzt von Simon Müller-Elmau produziert wurde, kam auf 675 Episoden und war fast 20 Jahre lang das einzige SOKO-Format des Senders. Inzwischen gibt es zahlreiche Ableger aus Hamburg, Köln, Potsdam oder Wismar.

Nach zwölf Jahren an der Front ging auch mit Einstellung der Serie Arthur Bauer, verkörpert von Gerd Silberbauer, in den Ruhestand. Der Auftakt der finalen Staffel erwies sich nicht wirklich als erfreulich. Nur 2,86 Millionen Menschen schalteten am Montag, den 21. September, um 18.05 Uhr ein. Der Marktanteil von 17,8 Prozent war okay – allerdings der niedrigste der gesamten Staffel. Nur 0,14 Millionen junge Menschen schalteten ein, der Marktanteil lag bei schlechten vier Prozent.

Am 28. September lief es schon deutlich besser. „Die Hebamme“ erzielte 3,62 Millionen Zuschauer, der Marktanteil stieg auf 18,9 Prozent. Dennoch: bei den jungen Menschen blieb man mit 0,21 Millionen Zusehern hinter der Erwartung zurück. In den zwei darauffolgenden Wochen erreichten „Pranks“ und „Von Luft und Liebe“ jeweils 5,5 Prozent bei den jungen Meschen. Beim Gesamtpublikum fuhr man 3,53 und 3,80 Millionen Zuschauer ein.

„Auf der Walz“ war die letzte Folge, die unter vier Millionen Zuschauer erreichte. Die Gesamtreichweite belief sich auf 3,64 Millionen Zuschauer, der Marktanteil lag bei 18,8 Prozent. Bei den jungen Zuschauern wurden 0,28 Millionen ermittelt, der Marktanteil kletterte erstmals in dieser Staffel auf über sechs Prozent. Es wurden 6,4 Prozent Marktanteil eingefahren.

Die Episode „Endstation“, gesendet am 26. Oktober, zeigte sich von ihrer guten Seite: 4,07 Millionen Zuschauer schalteten ein, sieben Tage später standen schon 4,35 Millionen Zuschauer auf der Uhr. Die Marktanteile beim Gesamtpublikum lagen bei 18,4 und 19,3 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen lief es weiterhin enttäuschend. Nur 4,7 und 5,4 Prozent Marktanteil wurden erzielt.

Im November und Dezember fielen die Einschaltquoten nicht besonders aus. Es wurden in etwa um 4,2 Millionen Zuschauer ermittelt, die Marktanteile lagen bei meist 18,5 Prozent. Bei den jungen Menschen erreichte der Mainzer Sender um die fünf Prozent. Das Finale, das am Dienstag, den 29. Dezember, um 20.15 Uhr auf Sendung ging, unterhielt 6,36 Millionen Zuschauer und sorgte für 18,6 Prozent. Bei den jungen Zusehern schnappte man sich 0,79 Millionen und 8,5 Prozent.

Die letzte «SOKO München»-Staffel erreichte im Durchschnitt 4,13 Millionen Zuschauer und sicherte sich einen Marktanteil von 18,7 Prozent. Die Serie, die bei den jungen Menschen meist nicht überzeugte, sorgte für 0,29 Millionen Zuschauer und 5,6 Prozent Marktanteil.

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Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
second-k
15.01.2021 14:48 Uhr 1
Danke für den Überblick. Kann man was dazu sagen, wie SOKO München in den letzten Staffeln im Vergleich zu anderen Standorten abgeschnitten hat? Ein Kritikpunkt an der Absetzung war ja, dass die Quoten eigentlich gut waren, wobei für die Bewertung ja auch der Vergleich mit den Parallelserien interessant wäre.
Fabian
15.01.2021 15:42 Uhr 2
Die Quoten waren ähnlich, aber deutlich konstanter.

http://www.quotenmeter.de/n/116335/quotencheck-soko-muenchen
Sentinel2003
15.01.2021 18:17 Uhr 3
So wie ich es heraus gelesen habe, war der Hauptgrund wohl, dass München zuviel "bespielt" wird! :relieved: :frowning2: :pensive: :worried: :hushed:

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