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«Scrubs – Die Anfänger» kehren in den ProSieben-Nachmittag zurück

von   |  12 Kommentare

ProSieben gestaltet im neuen Jahr sein Nachmittagsprogramm um und holt J.D., Elliot Reid, Chris Turk und Carla Espinosa zurück.

ProSieben und Sitcoms am Nachmittag. Wer diese Verbindung nicht kennt, hat wohl noch nie den Münchner Sender am Nachmittag eingeschalten. Dies wird auch im Jahr 2021 so bleiben, allerdings in anderer Form. Denn statt Seriendoppel- oder gar Dreierpacks wird es mit dem Jahreswechsel einen neuen Ansatz geben. Es werden sozusagen Serien-Tage geben, an denen statt wie üblich mehrere Sendungen am Tag verteilt laufen, nur eine einzige zu sehen sein wird. Der Zuschauer wird zum Bingen eingeladen.

Dabei kehren die seit zwei Jahren aus dem Programm genommen «Scrubs – Die Anfänger» zurück und laufen fortan immer donnerstags von 12:35 bis 17 Uhr. Jeweils zehn Folgen werden zu sehen sein. Aber auch auf die anderen bewährten Sitcoms muss das Publikum nicht verzichten. So steht der Montagnachmittag ganz im Zeichen der Nerds von «The Big Bang Theory». Ab 4. Januar laufen die ersten zehn Folgen der elften Staffel bei der roten Sieben. Am Dienstag geht es weiter mit «Two and a Half Men», am Mittwoch folgt «The Middle». Wie erwähnt zeigt ProSieben am Donnerstag «Scrubs», ehe der Freitag die Woche mit «Die Simpsons» beschließt.

Am Vormittag ab 8:00 Uhr ändert sich dagegen wenig. Dort bleibt die tägliche Dosis Abwechslung erhalten. Dann laufen «Eine schrecklich nette Familie» und jeweils in Doppelfolge «How I Met Your Mother», «2 Broke Girls», «Man with a Plan» und «Last Man Standing».



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Es gibt 12 Kommentare zum Artikel
CaptainCharisma
15.12.2020 16:19 Uhr 1
Ist das schon die Finale Form des Stubenhockers, oder gibt es so eine Art Hyper-Hocker, der sich sowas 24/7 anschauen kann? Seit 50 Jahren laufen dort die gleichen 2-3 Sitcoms rauf und runter und dennoch scheinen sie weiterhin erfolgreich genug zu sein, dass man 5 Stunden am Stück die gleiche alte Leier bringt.
LittleQ
16.12.2020 04:53 Uhr 2
Für viele ist das wohl einfach Gewohnheitsfernsehen. Der Fernseher läuft und dann wohl lieber auf Pro Sieben als irgendwo sonst. So war es zumindest bei mir ganz früher mal.

Die Tatsache, dass man aber wirklich so gar nichts anderes hat, ist einfach nur erschreckend. War sie ja schon die letzten 15 Jahre mit den ganzen doppelt und vierfach Episoden einer Sitcom. :D
Vittel
16.12.2020 10:43 Uhr 3
Für mich ein logischer Schritt. Eine Serie wie Scrubs kostet nicht viel und kann nebenher laufen (wenn man so was mag). Die Reihenfolge ist egal, man muss eine Folge nicht mal von vorne bis hinten sehen, da ja viel mit Situationskomik innerhalb einzelner Szenen gearbeitet wird.

Mehr Zuschauer würden sie mit aktuelleren und höherwertigen Serien auch nicht mehr einfahren. Die nehmen mit, was jetzt noch zu holen ist und wenn irgendwann gar niemand mehr einschaltet, dann wird der Laden bzw. der Sender oder zumindest der Programmplatz halt zu gemacht. Teleshopping läuft aktuell noch wie man immer wieder liest, das wäre vielleicht der nächste logischer Schritt
CaptainCharisma
16.12.2020 12:06 Uhr 4
^Aber ist das nicht eine Art von Selbstaufgabe? Ich kann mich noch an die frühen 90er erinnern, da gab es kleine Spartensender, die den ganzen Tag nur 2-3 Formate im Programm hatten. Und ein ( wohl ehemals) großer Sender ist jetzt an einem Punkt, wo er von mittags bis abends nur noch eine Serie bringt.



Ich denke da an die späten 90er, wo man von 12 - 18 Uhr 6 verschiedene Formate im Programm hatte. Da gab es eben das Mittagsmagazin, die Talkshows, die Trickserien, Sachen wie MacGyver und eben die Sitcoms. Jetzt hat man keine andere Lösung mehr, als sich auf den "12 Uhr aufstehenden, Bier und Kippen frühstückenden Sesselpupper" zu verlassen, der zum 10.000sten die gleiche TAHAM Folge anschaut und sich denkt 'Fetter Junge wieder gefurzt...witzig'. Was passiert in 2 Jahren - sendet man dann 24/7 einen 3 Sekunden Clip, wo der Dürre "Bazinga" sagt?



Klar erleben wir das Sterben der TV Sender. Aber Sender wie Pro Sieben wehren sich ja gar nicht mehr, sondern gehen einfach immer nur eine Stufe weiter runter...bis der dunkle Keller erreicht ist.
Vittel
16.12.2020 12:57 Uhr 5


Pro7Sat1 ist ein ein Konzern mit sehr vielfältigen Geschäftsmodellen. So ganz im Detail verfolge ich die Aktivitäten nicht, aber während man bei Sat1 doch immer mal wieder was versucht und dabei massenhaft Geld verbrennt, hat man sich bei P7 wohl zum geregelten langsamen Shutdown entschieden. Nichts mehr investieren, sondern laufen lassen, so lange wie möglich.



Ist doch vollkommen nachvollziehbar, oder? Würdest Du jetzt noch mal zig Millionen in die Hand nehmen und Filme und Serien einkaufen? Wie soll P7 z.B. gegen Disney+ bestehen. Da kann ich für 7€ einen Monat jetzt über Weihnachten Star Wars, Marvel und Kinderfilme sehen, bis der Arzt kommt, werbefrei in 4k. Was müsste P7 bieten, damit ich dort was ansehe? Mir fällt nichts ein, vielleicht 5€ pro Stunde auf mein Konto überweisen und selbst dann würde ich einen werbefreien Film bevorzugen denke ich.



Mit Shows haben sie es ja immer wieder probiert, aber ein neuer Raab lässt sich halt nicht backen und die Zeit für diese großen Shows ist offenbar vorbei oder zumindest braucht es eine Pause. Ich fand Wok-WM und Turmspringen und Stock Car und SDR auch teilweise sehr unterhaltsam, aber nun ist es halt auch mal gut mit diesem Krawall TV.
Fabian
16.12.2020 13:34 Uhr 6

Mit Verlaub, aber die Shows waren selbst für den Ottonormal-Zuschauer deutlich zu erkennen, dass es eine miesere Version einer früheren Show ist. Ging schon bei "Schlag den Henssler" los. Warum kürzt man die Gewinnsumme? Warum überhaupt so weitermachen? Gerade die "Schlag den ..."-Reihe ist doch dermaßen lieblos hingeworfen. Es ist seit der Erfindung NICHTS verändert worden. Es ist lieblos und einfallslos. Wer sitzt denn wirklich zu Hause und würde heute sagen: "Lass uns "Schlag den Besten" anschauen?". Tut mir leid, aber das Privatfernsehen hat eben auch viele kreative Köpfe verloren.



Bei Sat.1 ging das Desaster los als sie nach Unterföhring zogen.
Vittel
16.12.2020 13:58 Uhr 7


Ja, gute Frage. Das Format hatte halt noch einen gewissen Wert und Bekanntheit und komplette Flops waren es doch auch nicht, oder?

Die Formate waren halt auf Raab zugeschnitten so wie Wetten dass halt auf Thomas Gottschalk zugeschnitten war. Jeder andere Moderator konnte nicht die Zugkraft, daher sind vermutlich auch die Werbeeinnahmen zurückgegangen.



Das Problem war hausgemacht, nach Raabs Abgang klaffte ein riesiges Loch, das sie nicht mehr füllen konnten. Das lag u.a. auch daran, dass neben Raab niemand parallel aufsteigen konnte. Auch wenn es eher witzig gemeint war, Elton der ewige Show Praktikant ist ein Beispiel dieser unanfechtbaren Spitze. Ich will da nicht mal Raab negativ anlasten, das war vermutliche eine Entwicklung, die man nicht beeinflussen konnte.
CaptainCharisma
16.12.2020 16:02 Uhr 8
@Vittel



Ich gebe dir in vielerlei Hinsicht recht. Nur das sich so ein ehemals großer und sicherlich auch erfolgreicher Sender schlicht hinlegt und auf den Tod wartet - ist halt irgendwie komisch.
Vittel
16.12.2020 16:33 Uhr 9
Ja, schon, wobei totgesagte ja auch oft länger leben als erwartet. Wer weiß, wie lange die sich noch mit dieser Strategie halten können und wen die alles überleben. Mit joyn im Hintergrund sind sie ja gut aufgestellt, soweit eine Konkurrenz gegenüber amazon, netflix und Disney überhaupt möglich ist
Blue7
16.12.2020 20:01 Uhr 10
Nur ist bei joyn so. Man wirbt man darf die Folge/Sendung auch nochmal bei joyn anschauen und stellt danach fest. Hä, die Folge/Sendung gibts noch gar nicht sondern nur in der jeweiligen ProSieben oder Sat.1 App. Erst am Folgetag gibts die Folge dann auch auf Joyn.

Bei TVNOW ist es anders. Da sitzen noch Jungs Nachts dran und schneiden die Sendung nach der Liveshow des Dschungelcamps um 0:30 Uhr und stellen diese in HD und fertigcodiert keine halbe Stunde später Online.

Bei ProSiebenSat.1 schafft man das nicht mal bei einer vorgefertigen und aufgezeichneten Sendung.

Was ich sagen möchte. Nicht nur im linearen TV setzt man den Karren vor die Wand, auch beim Zugpferd joyn mit Absicht.

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