Primetime-Check

Freitag, 11. Dezember 2020

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Verbesserte sich «Pretty in Plüsch» zur Finalshow? Wie kamen die «Ehrlich Brothers» bei RTL an?

Das Erste eröffnete den Freitagabend mit einem «ARD extra» zur Corona-Lage in Deutschland und lockte damit 5,69 Millionen Zuschauer, was starken 17,5 Prozent Marktanteil entsprach. 1,30 Millionen 14- bis 49-Jährige bedeuteten gleichzeitig ausgezeichnete 15,6 Prozent. Der Film «Der Alte und die Nervensäge» erreichte ab 20.35 Uhr gute 15,4 Prozent insgesamt und hohe 9,8 Prozent bei den Jüngeren. Für den Film schalteten also 4,85 Millionen Menschen sowie 0,80 Millionen der jüngeren Zuschauerschaft ein. Mit den «Tagesthemen» sank die Reichweite auf 3,27 Millionen Menschen und es waren noch gute 11,8 Prozent Marktanteil möglich. Durchschnittlich lief es auch bei den 0,53 Millionen Jüngeren mit 6,8 Prozent. Das ZDF war mit einer Folge der Krimiserie «Die Chefin» sehr erfolgreich und begeisterte 6,27 Millionen Menschen für sich, was starken 19,4 Prozent Marktanteil glich. 0,68 Millionen Jüngere führten zudem zu sehr guten 8,3 Prozent. Im Anschluss lag die Zuschauerzahl mit einer Folge von «SOKO Leipzig» bei 5,59 Millionen Krimifans sowie 0,84 Millionen Jüngeren. Hier wurde hohe Quoten von 18,0 beziehungsweise 10,2 Prozent ermittelt. Ab 22.00 Uhr holte das «heute journal» bei 4,44 Millionen Zuschauern gute 15,7 und starke 13,2 Prozent Marktanteil beim jüngeren Publikum.

RTL schob zunächst ein «RTL Aktuell Spezial: Corona-Krise – Weihnachten im Lockdown» ein und erreichte damit 2,92 Millionen Interessenten sowie 1,32 Millionen Jüngere. Dies reichte für gute Werte von 9,0 und 15,9 Prozent. Danach hatte der Sender die «Ehrlich Brothers» im Programm und fesselte 2,35 Millionen Begeisterte an die Bildschirme. Auch 1,10 Millionen Umworbene schalteten zu dem Programm ein. Das resultierte in soliden 7,6 Prozent bei allen und guten 13,6 Prozent bei den Jüngeren. Sat.1 setzte ab 20.15 Uhr auf das Finale von «Pretty in Plüsch» und punktete damit nicht besonders gut. Die Show erreichte nur 0,59 Millionen Neugierige insgesamt und eine mickrige Quote von 2,6 Prozent. Etwas besser lief es in der Zielgruppe mit 0,45 Millionen Fernsehzuschauern, die zumindest maue 5,6 Prozent zustande brachten.

Bei ProSieben erreichte der Thrillerkrimi «Jack Reacher» 2,22 Millionen Filmfans. Das bedeutete eine herausragende Sehbeteiligung von 7,4 Prozent, während in der Zielgruppe gute 11,7 Prozent Marktanteil verbucht wurden. Folglich saßen 0,93 Millionen der Umworbenen vor dem Bildschirm. Bei VOX liefen zwei Episoden von «Law & Order» und begeisterten 0,82 sowie 0,84 Millionen Serienfans. Die Quote lag durchgängig bei schwachen 2,5 beziehungsweise 2,7 Prozent. Bei den Werberelevanten lag der Marktanteil jeweils bei miesen 2,7 Prozent.

Vier Folgen «Navy CIS» waren bei Kabel Eins zur Primetime im Programm und überzeugten zwischen 0,73 und 1,00 Millionen Zuschauern. Insgesamt erhöhte sich die maue Quote von 2,6 Prozent im Laufe des Abends auf gute 4,1 Prozent. In der Zielgruppeverbesserte man sich zumindest von niedrigen 3,0 auf annehmbare 3,8 Prozent. RTLZWEI war mit dem Superheldenfilm «Spider-Man» an diesem Freitagabend nicht ganz so erfolgreich und lockte nur 0,60 Millionen Interessenten, die maue 2,0 Prozent Marktanteil verbuchten. In der Zielgruppe erreichte der Sender mit 0,33 Millionen jüngeren Zuschauern akzeptable 4,0 Prozent Marktanteil.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/123496
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