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TV-Sportwelt trauert: Ex-«ran»-Sportchef und jetziger thinXpool-Mann Schmitt-Fleckenstein verstorben

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Die Nachwuchsförderung am Sportmikro war dem 59 Jahre alt gewordenen Sportjournalisten stets ein großes Anliegen.

Trauer in der Medienwelt: Fernsehjournalist Albrecht ‚Ali“ Schmitt-Fleckenstein ist im Alter von 59 Jahren verstorben. Schmitt-Fleckenstein leitete in den zurückliegenden Jahren die bayerische Sportproduktionsfirma thinXpool. Er baute die Firma vor über zehn Jahren auf, zog mit ihr einen großen Produktionsauftrag von Servus TV an Land; die wöchentlichen Spiele aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wurden von Schmitt-Fleckensteins Männern umgesetzt. Seit 2009 war das Unternehmen für den ‚Audi Cup‘ unterwegs, seit 2014 gehört auch die Deutsche Telekom und das Angebot MagentaSport zu den Kunden. Für dieses produzierte Schmitt-Fleckenstein die Live-Übertragungen der Deutschen Eishockey Liga, der Basketball Bundesliga, der 3. Fußballliga und als echtes Highlight im vergangenen Jahr auch die Basketball-WM.

Ehe er mit seiner in Holzkirchen sitzenden Firma eine Impulse setzte, war Schmitt-Fleckenstein Redaktionsleiter von «ran» (Sat.1) und auch verantwortlich für den in der Saison 06/07 sendenden Pay-TV-Sender arena, der damals die Liverechte an der Fußball-Bundesliga erworben hatte. Schmitt-Fleckenstein war es, wie er in Gesprächen immer wieder versicherte, ein großes Anliegen, den Reporternachwuchs zu fördern – damals wie heute. In den 90ern führte er heutige Größen der Branche wie Reinhold Beckmann oder Johannes B. Kerner über den Knopf im Ohr durch ihre ersten großen Sendungen.

„Schmitt-Fleckenstein hat diesen jungen TV-Stars, aber auch den Sendungsmachern der zweiten, heutigen ran-Generation gezeigt und beigebracht, was gutes Live-Fernsehen ist. Und das immer mit guter Laune. Probleme - gab es nicht!“, verabschiedete sich das «ran»-Team in einem Statement auf dessen Homepage von Schmitt-Fleckenstein. In einem großen Quotenmeter.de-Interview im Frühjahr 2019 sagte er, es sei für ein eine der größten Herausforderungen, dem Personal bei der Vielzahl an Sendungen „ausführliches Feedback“ zu geben.

Einer seiner früheren Mitarbeiter ist auch Frank Buschmann, der bis 2017 für MagentaSport Basketball kommentierte und inzwischen für Sky im Dienst ist. Buschmann schrieb bei Facebook: „In Zeiten wie diesen hast Du einfach immer noch ein Ohr für Deine Mitarbeiter gehabt, hast kommuniziert, warst für sie da, hast ihnen geholfen. Nur Positives habe ich von Deinen Mitarbeitern gehört, als ich schon längst nicht mehr für Euch gearbeitet habe.“ Welche Auswirkungen der frühe Tod des Fernsehmachers für die Firma thinXpool hat, ist nicht bekannt. Aktuell stehen bei MagentaSport wegen der Sportpause keine Produktionen an, die entsprechenden Ligen sind alle noch einige Wochen in Pause.

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