Primetime-Check

Donnerstag, 28. März 2019

von   |  1 Kommentar

ProSieben dominierte die Primetime mit Heidis Mädels, muss aber in Folge Verluste einstecken. Bei RTL II überrascht «Der Jugendknast».

Tagesmarktanteile der großen Acht

  • Ab 3: 56,4%
  • 14-49: 60,8%
Auch in dieser Woche gab es in der klassischen Zielgruppe, also den Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren, kein Vorbeikommen an ProSiebens «Germany’s Next Topmodel». Der Casting-Marathon der Mädels und das Shooting im Schwimmbad bescherten dem Sender ab 20.15 Uhr im Schnitt 17,5 Prozent Marktanteil. Insgesamt kam die Produktion von Red Seven Entertainment auf 2,35 Millionen Fans. Nachfolgend ab 22.30 Uhr kam die zweite Folge der neuen Kuppelshow «Matchmakers» noch auf 9,8 Prozent – ein ziemlich großer Verlust.

Zurückstecken musste einmal mehr «Alarm für Cobra 11». Die Autobahnpolizei ist seit vergangener Woche mit einer neuen Staffel im RTL-Programm vertreten. Die neue Folge um 20.15 Uhr kam beim Privatsender aber nur auf 12,2 Prozent, ab 21.15 Uhr holte ein Re-Run ebenfalls überschaubare 9,9 Prozent. Die ermittelten Reichweiten im Gesamtmarkt beliefen sich im Schnitt auf 2,20 sowie 1,82 Millionen.

Einen Neustart hatte kabel eins zur besten Sendezeit im Angebot. Nachdem in den zurückliegenden Wochen Frank Rosin mit seinen Formaten donnerstags zu sehen war, schickte der Privatsender nun Jugendliche «Ab ins Kloster». Wie die Ordensschwestern mit den gesytlten und renitenten Mädels umgingen, wollten im Schnitt 0,96 Millionen Menschen ab drei Jahren sehen. Die Produktion kam bei den wichtigen Umworbenen auf durchschnittlich 4,9 Prozent – ein passables Ergebnis auf Höhe der Sendernorm. Somit hatte RTL II mit seiner Drogendoku «Hartes Deutschland» die Nase klar vorn. Neue Geschichten aus dem Frankfurter Bahnhofsviertel kamen im Schnitt auf 1,35 Millionen Zuschauer – in der klassischen Zielgruppe holte der Sender mit Sitz in Grünwald bei München beeindruckende 8,6 Prozent. Sogar auf neun Prozent steigerte sich nachfolgend ab 22.20 Uhr «Der Jugendknast».

Auch VOX hatte Grund zum Feiern. Die Wiederholung des Films «The Return of the First Avenger» bescherte den Kölnern wahrlich gute 8,2 Prozent Marktanteil. Die Superhelden begeisterten zur Primetime im Schnitt 1,50 Millionen Leute ab drei Jahren. Ab kurz vor 23 Uhr lag die Quote des Klassikers «James Bond 007 – Man lebt nur zweimal» bei tollen neun Prozent. Weil Sat.1 vergangene Woche die erst einmal letzte «FBI»-Folge zeigte, liefen dort diesen Donnerstag zahlreiche «Criminal Minds»-Folgen. Besonders im Fokus: Die Erstausstrahlung um 20.15 Uhr. Sie kam auf 9,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen (1,61 Millionen Zuschauer ab drei).

Die höchsten Reichweiten verbuchten derweil erwartungsgemäß die öffentlich-rechtlichen Sender. So kam ein neuer «Lissabon-Krimi» im Ersten ab 20.15 Uhr auf durchschnittlich 4,45 Millionen Fans ab drei Jahren. Die gemessene Quote in Höhe von 14,3 Prozent fiel klar überdurchschnittlich aus. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der gemessene Wert bei 4,8. Nachfolgend sendete Das Erste noch «Panorama», für das sich aber nur noch 2,49 Millionen Menschen ab drei Jahren (ausbaufähige 9,2%) interessierten. Im ZDF lief eine «Tonio & Julia»-Ausgabe in Erstausstrahlung ab 20.15 Uhr. 4,26 Millionen Menschen (13,7% gesamt, 5,6% bei den Jungen) schauten zu. Auf noch 4,01 Millionen kam das danach gesendete «heute-journal».

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/108263
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tommy.sträubchen
29.03.2019 21:59 Uhr 1
Hartes Deutschland machte mich wirklich sprachlos. Letzte Woche brach ich nach 30 min ab. Gestern sah ich es komplett. Ich ertrage sämtliches Leid im Filmhimmel vom Chainsaw Massacre zu den Hills have eyes aber das richtige Leben von einigen (gar nicht so wenig in unseren Städten)...Menschen auf unseren Straßen ist der wahre Horror. Sätze wie "die sind selbst Schuld" lass ich da nur ungern durch gehen...aber es ist so schwer in diesen Fällen zu helfen.

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