Wochenquotencheck

«Ibiza Diary» läuft kaum besser als «Chartbreaker»

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Die neue 17 Uhr-Sendung von RTL II lag in ihrer ersten Woche fast durchgehend unter dem Senderschnitt.

Mit einem Monatsmarktanteil von 4,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen hat RTL II im Januar eine Bruchlandung hingelegt. Neben Problemen in der Primetime und einem Vorabend, der nicht mehr so stark läuft wie einst, finden sich auch in der Daytime des Senders Schwachstellen. Seit dieser Woche versucht man werktags nach 17 Uhr - jenem Sendeplatz, auf dem zuletzt die «Chartbreaker» zu sehen waren - mit dem Neustart «Ibiza Diary» zu punkten. Wie fällt die bisherige Quotenbilanz aus?

Völlig daneben ging der Start der Sendung am vergangenen Montag, als nach 17 Uhr nur 0,21 Millionen Zuschauer gezählt wurden. Die daraus resultierenden Marktanteile lagen bei sehr schlechten 1,2 Prozent bei allen und kaum erfreulicheren 3,5 Prozent der 14- bis 49-Jährigen. Doch damit nicht genug: Am Dienstag verlor die Produktion sogar noch weiter, landete letztendlich bei gerade einmal 0,18 Millionen Interessenten ab drei Jahren. 0,11 Millionen Menschen aus dieser Gruppe befanden sich zwischen 14 und 49 Jahren, sodass in der Zielgruppe 2,6 Prozent zustande kamen - ein Wert, der in etwa nur auf halber Höhe des Senderschnitts liegt.

Damit bewegten sich die ersten Ausstrahlungen der Sendung ziemlich genau auf dem Niveau von «Chartbreaker». Sieben Folgen der gestellten Casting-Soap hatte RTL II im Januar nachmittags auf dem gleichen Sendeplatz gezeigt, bevor man das Format aufgrund schlechter Quoten aus dem Line-Up verbannte. Mit Marktanteilen zwischen 2,7 Prozent und 3,5 Prozent in der Zielgruppe wurde die Sendung den Ansprüchen von RTL II schlicht und ergreifend nicht gerecht, 0,22 Millionen Zuschauer waren bereits das Höchste der Gefühle.

Aber zurück zu «Ibiza Diary» , das sich am Mittwoch auf 3,2 Prozent in der Zielgruppe steigert. Auch die Reichweite lag mit 0,21 Millionen höher als am Vortag. Beim Gesamtpublikum bewegte sich angesichts von 1,2 Prozent hingegen wenig. Das erste wirkliche Lebenszeichen sendete «Ibiza Diary» erst am Donnerstag, als mit 0,26 Millionen Zuschauern die bis dato beste Reichweite zu Buche stand. Während die Gesamtquote bei schwachen 1,6 Prozent verharrte, kletterte der Marktanteil beim jungen Publikum immerhin auf annehmbare 5,1 Prozent. Bedenkt man, dass RTL II im extrem schwachen Januar im Mittel nicht einmal fünf Prozent der umworbenen TV-Zuschauer erreicht hat, ist dieser Wert sogar ziemlich als ziemlich erfreulich zu bewerten.

Und trotzdem: Schon am Freitag fiel das Format erneut in den Keller, mit 3,3 Prozent der Umworbenen landete es erneut weit unter dem Senderschnitt. Zum Vergleich: «Köln 50667» , das eine Stunde später auf Sendung ging, konnte den Marktanteil auf 7,3 Prozent steigern und folglich mehr als verdoppeln. Die Reichweite kletterte sogar massiv auf 0,51 Millionen, nachdem «Ibiza Diary» zuvor nur 0,21 Millionen Menschen unterhalten hatte.

Und so überrascht es auch nicht, dass das Fazit nach einer Woche reichlich ernüchternd ausfällt. An seinen ersten fünf Tagen erreichte «Ibiza Diary» im Schnitt nur 0,21 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 3,5 Prozent in der Zielgruppe. Zum Vergleich: «Chartbreaker», das von RTL II nach eineinhalb Wochen abgesetzt wurde, erreichte im Schnitt 0,20 Millionen Menschen und drei Prozent. Luft nach unten hat «Ibiza Diary» dementsprechend nicht mehr.

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