Wirtschaft

Netflix braucht (wieder) frisches Geld

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Der US-Streamingdienst will weiter wachsen. Das gelang, doch das eingenommene Geld reicht bei Weitem nicht.

Sieben Millionen neue Kunden, insgesamt etwas mehr als 130 Millionen Zahlende; kürzlich überzeugte Netflix mit der Präsentation der Zahlen des driten Quartals 2018. Doch kurz nach dem Jubel der Analysten und Anleger kommt die Kehrseite der Medaille. Netflix will weiter wachsen und muss sich gegen immer neue Konkurrenz rüsten. Das kostet Geld, viel Geld. Daher muss sich der Streaming-Dienst schon wieder frische Milliarden vom Kapitalmarkt besorgen, diesmal zwei.

Binnen eines Jahres haben sich die langfristigen Verbindlichkeiten somit von rund 4,9 auf 8,34 Milliarden erhöht - sie wurden quasi verdoppelt. Der Free-Cash-Flow sah zudem alles andere als rosig aus. Diese Zahl belegt wie kaum eine andere, wie viel Geld einem Unternehmen übrig bleibt. Und dieser Free-Cash-Flow lag im dritten Quartal bei Minus 859 Millionen US-Dollar. Zwischen Januar und September 2018 lag dieser Free-Cash-Flow bei Minus 1,7 Milliardem US-Dollar.

Wirtschaftlich gesehen ist Netflix aktuell also eine riesige Geldverbrennungsanlage und alle Hoffnungen ruhen darauf, irgendwann mit dem Modell so richtig Geld verdienen zu können.

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