Quotencheck

«How I Met Your Mother»

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Die sechste Staffel holte am Mittwochabend die bisher besten Quoten in der Geschichte des Formats.

Die sechste Staffel holte am Mittwochabend die bisher besten Quoten in der Geschichte des Formats.

Dass US-amerikanische Sitcoms in Deutschland sogar im Abendprogramm der erfolgreichsten Free-TV-Sender des Landes für richtig starke Einschaltquoten gut sein würden, hatte wohl noch vor wenigen Jahren kaum jemand für möglich gehalten. Doch vor allem ProSieben zeigte mit der Stärke von «Two and a Half Men», dass moderne Formate auch heutzutage dazu in der Lage sind, ein junges und vor allem sehr breites Publikum anzusprechen. Nach dem Erfolg von Charlie Harper hatte man den Mut, «The Big Bang Theory» und auch «How I Met Your Mother» einen prominenteren Sendeplatz zu bescheren. Und obwohl die Serie mit Barney Stinson noch immer kein ganz großer Renner ist, konnte die sechste Staffel am Mittwochabend um 22:15 Uhr in Doppelfolgen erstmals wirklich überzeugen. Vor allem die zweite Ausgabe des Abends lief meist sehr gut.

Der Staffelauftakt am 7. September wurde durchschnittlich von 1,29 Millionen Zuschauern verfolgt, womit ein mittelprächtiger Marktanteil von 5,7 Prozent zu holen war. Da mit 1,16 Millionen fast alle Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahre alt waren, konnten hier bereits ordentliche 12,0 Prozent erzielt werden. Mit der zweiten Folge des Abends verlor man minimal an Reichweite, doch aufgrund der weniger lukrativen Sendezeit reichten bereits 1,19 Millionen zu deutlich besseren 6,4 Prozent bei allen sowie 13,2 Prozent bei den jüngeren Menschen. An diese Werte knüpfte man in der zweiten Woche nicht an, da vor allem die erste Episode des Abends gar nicht rund lief. Aus nur 1,12 Millionen Interessenten folgten insgesamt miese 4,6 Prozent, auch bei den Umworbenen konnten nur miese 9,5 Prozent verbucht werden. Da rettete auch der anschließende Zuschaueranstieg auf 1,14 Millionen nicht mehr viel, wenngleich man hier akzeptable 5,9 bzw. 11,8 Prozent verbuchte.

Doch am 21. September antwortete man direkt mit der höchsten Zuschauerzahl der gesamten Ausstrahlungsperiode: Respektable 1,47 Millionen Menschen hatten 6,7 Prozent Marktanteil zur Folge. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen wurden bereits mit der ersten Ausgabe sehr gute 13,5 Prozent bei 1,32 Millionen verzeichnet. Anschließend fiel die Sehbeteiligung deutlich auf 1,28 Millionen, doch die Anteile an den Gesamtmärkten stiegen aufgrund der geringeren Gesamtfrequentierung dennoch leicht auf 7,1 und 14,0 Prozent. In der letzten Septemberwoche schaffte man es, beide Folgen auf 1,30 Millionen Zuschauer zu platzieren. Die Differenz zwischen 5,6 und 7,2 Prozent zwischen der ersten und zweiten Ausgabe verdeutlichte die geringere Gesamtzuschauerzahl zur späteren Stunde. Bei den werberelevanten Zuschauern standen 11,9 Prozent sehr starken 14,7 Prozent gegenüber.

Im Oktober ließ das Interesse zunächst etwas nach, bis man in der zweiten Ausstrahlungswoche mit 1,33 und 1,40 Millionen Menschen sogar besonders hohe Reichweiten generieren konnte. Dies schlug sich aber nur sehr bedingt auf die Marktanteile aus, insbesondere die erste Folge blieb mit 5,5 und 11,2 Prozent sogar etwas hinter den Erwartungen zurück. Anschließend verbesserte man sich auf 7,3 und 14,4 Prozent, womit man gewiss zufrieden war. Ein besonders interessanter Tag war der 26. Oktober, denn hier zeigte man bei ProSieben ausnahmsweise gleich vier neue Folgen hintereinander. Mit 1,26 bis 1,12 Millionen Zuschauern war man hiermit nicht in besonderem Maße erfolgreich, doch nach einem enttäuschenden Start in den Abend mit nur 5,0 und 10,4 Prozent ging es zumindest hinsichtlich der Marktanteile in die richtige Richtung. Bis zu 17,3 Prozent wurden im Laufe des Abends erreicht, insgesamt waren es ebenfalls nie zuvor verbuchte 9,4 Prozent.
Nach einer dreiwöchigen Pause ging es erst am 16. November weiter, offenbar vergaßen in der Zwischenzeit einige Serienfans in der Zwischenzeit die Ausstrahlung ihrer Serie. Denn mit nur 1,12 Millionen Menschen und 4,6 Prozent sah es beim Gesamtpublikum ebenso mies aus wie in der Zielgruppe, wo man erstmals die Millionenmarke nicht knackte und mit 0,93 Millionen und 9,0 Prozent auf der Strecke blieb. Die zweite Episode verbesserte sich auf 1,20 Millionen, die Marktanteile betrugen nun 6,6 und 12,7 Prozent. Der Staffeltiefpunkt wurde eine Woche später erreicht, mit 1,01 Millionen und 4,0 Prozent sah es so schlecht aus wie nie zuvor. Auch bei den Jüngeren floppte man auf ganzer Linie, hier wurden 8,1 Prozent bei 0,85 Millionen erreicht. Danach ging es aber immerhin auf 1,15 Millionen und 6,2 bzw. 13,0 Prozent bergauf.

Insgesamt sahen durchschnittlich 1,22 Millionen die 24 Folgen der sechsten Staffel, was beim Gesamtpublikum einen Marktanteil von 6,1 Prozent zur Folge hatte. Während man hiermit 0,21 Millionen Interessenten gegenüber des eine Stunde früher ausgestrahlten fünften Durchgangs verlor, verbesserte sich der Anteil am Gesamtmarkt um 1,0 Prozentpunkte. Ähnliches kann man auch in der werberelevanten Zielgruppe konstatieren, wo man nur noch 1,10 Millionen statt 1,33 Millionen begeisterte, aber mit 12,3 Prozent sogar um 1,2 Prozent zulegen konnte. Gegenüber dem Jahresschnitt von ProSieben musste man sich damit nicht verstecken, denn insgesamt erreichte man ihn im Schnitt, in der Zielgruppe lag man sogar deutlich oberhalb der erzielten 11,7 Prozent des Privatsenders.

Interessant sind aber insbesondere die Werte der verschiedenen Sendeplätze, denn diese variieren ebenfalls deutlich voneinander. Um 22:15 Uhr wurden eher mittelmäßige 5,6 Prozent bei allen und 10,7 Prozent bei den Jüngeren generiert, die zweite Folge des Abends erreichte hingegen deutlich bessere 6,6 und 13,5 Prozent in den jeweiligen Zuschauergruppen. Je später also die Folgen liefen, desto größer war ihr Erfolg.

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