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«MythBusters – Die Wissensjäger»

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Die kultige Doku-Serie erfüllt am Donnerstagabend bei DMAX derzeit mit alten Ausgaben vollends die Erwartungen. Im neuen Jahr verbesserte sich das Format erneut deutlich.

«MythBusters»-Facts

  • Genre: Doku / Factual
  • Idee: Peter Rees
  • Team: Jamie Hyneman, Adam Savage, Tory Belleci u.m.
  • Episodenlänge: ca. 45 Minuten
  • Weltpremiere: 23. Januar 2003 (Discovery Channel, USA)
  • Deutsche TV-Premiere: 7. Mai 2005 (Discovery Channel, Deutschland)
  • Produktionsunternehmen: Beyond Entertainment
Die «MythBusters» haben sich in der Popkultur mittlerweile zum Kult entwickelt. Nicht nur Fernsehzuschauer begeistert die Doku-Serie, die es sich zur Aufgabe gemacht hat ‚urbane Mythen‘ wissenschaftlich zu überprüfen, auch im Internet ist das Format, das einst beim Discovery Channel Weltpremiere feierte, ein Phänomen. Das Format inspirierte unter anderem Rubriken von «Galileo» und läuft in den USA seit dem Januar bereits in seiner vierzehnten Staffel. Schon bald nehmen die Protagonisten Jamie Hyneman und Adam Savage jedoch ihren Hut – im Oktober 2015 gab das beliebte Duo auf Facebook bekannt, dass das Format mit seiner vierzehnten Season endet. Dies ändert nichts an der Tatsache, dass sich auch deutsche Zuschauer noch immer an alten Folgen der Discovery-Produktion erfreuen, die hierzulande im Mai 2005 ihre Premiere beim Discovery Channel feierte.

Bereits seit einiger Zeit verschreibt sich DMAX dem explosiven Doku-Format und feiert dieser Tage mit der Ausstrahlung alter Episoden Erfolge. Dabei hat sich der Donnerstag beim Männersender als «MythBusters»-Tag etabliert, an dem die Doku-Serie abends in Doppelfolgen gezeigt wird. Tatsächlich lief die Ausstrahlung alter Episoden aus der siebten Staffel des von Peter Rees erdachten Formats im Herbst 2015 noch unzufriedenstellend. Am 8. Oktober erreichte man im Schnitt beispielsweise 165.000 Zuschauer zwischen 20.15 Uhr und 22.15 Uhr. So ergaben sich Quoten von jeweils 1,2 Prozent in der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen, in der DMAX sonst mit durchschnittlich 1,9 Prozent abschneidet. Deutliche Steigerungen las man an den Zahlen des 15. und 22. Oktober 2015 ab. Zunächst unterhielten die «MythBusters» zur Monatsmitte mit einer Doppelfolge 240.000 und 250.000 Personen und generierten damit 1,8 und 1,7 Prozent. Am 22. Oktober hielt die US-Sendung mit 260.000 und später 230.000 Interessenten das Niveau der Vorwoche, wobei 1,9 und 1,7 Prozent erzielt wurden.

Nach einer Durststrecke kam die Doku-Serie dem DMAX-Senderschnitt also schon wieder sehr nahe, ein Durchbruch folgte jedoch ab Ende Oktober. Mit den Folgen am 29. Oktober knackte man die 300.000-Zuschauer-Marke und erreichte ab 20.15 Uhr 330.000 Zuschauer sowie 310.000 Zuseher ab 21.15 Uhr. Dementsprechend stiegen auch die Quoten: Insgesamt lag man mit 1,0 Prozent nun auf Höhe der DMAX-Sendernorm in Bezug auf das Gesamtpublikum, während die klassische Zielgruppe nun sogar mit 2,3 und 2,2 Prozent vertreten war. Leicht abwärts ging es dafür wieder am 5. November, als jeweils 250.000 Personen am Donnerstagabend für je 2,0 Prozent in der werberelevanten Altersgruppe sorgten. Schon ab dem 12. November standen jedoch wieder Reichweitensteigerungen ins Haus. Erst 390.000 und später 290.000 Fernsehende sorgten dort für 2,6 und 2,2 Prozent bei den Jüngeren, ehe am 19. November durchschnittlich 350.000 Zuschauer Zielgruppen-Marktanteile von 2,4 und 2,9 Prozent bewirkten.

Auf diesem Niveau hielten sich die «MythBusters» bis ins neue Jahr konstant. An vier weiteren Donnerstagen bis zur Winterpause schwankten die Zuschauerzahlen der acht in diesem Zeitraum gezeigten Episoden bei DMAX zwischen 300.000 und 380.000 Zuschauern ab Drei. Besagte Reichweiten enthielten zwischen 2,2 und 2,9 Prozent der Umworbenen. Zu dieser Zeit wechselte DMAX Episoden aus der siebten und zehnten Staffel des US-Formats ab, jedoch nutzte der Männersender am 17. Dezember die Gunst der Stunde und strahlte anlässlich des Kinostarts von «Star Wars: Das Erwachen der Macht» zwei «Star Wars»-Specials der «Mythbusters» aus, die allerdings genauso gut liefen, wie die Episoden in den Wochen davor.

Bis zum 7. Januar pausierte das ursprünglich für den australischen Markt produzierte Format danach, bis es im neuen Jahr mit 440.000 Zuschauern zur besten Sendezeit fulminant zurückkehrte. Im 20.15 Uhr-Slot resultierte diese Zuschauerzahl in tollen 3,3 Prozent, später blieben noch 350.000 Zuschauer und 2,4 Prozent der Jungen dran. Auch am 14. Januar nahm «MythBusters» wieder die 400.000-Zuschauer-Hürde, diesmal sogar mit 470.000 Interessenten, die erneut 3,3 Prozent der Zielgruppe ergaben. Wie in der Vorwoche gab die 21.15 Uhr-Ausgabe danach auf 350.000 Zuschauer ab und kam dabei noch auf 2,7 Prozent der jungen Zuschauer.

Nachdem sich die Werte der «MythBusters» noch im Früh-Herbst in einem bedenklichen Bereich bewegten, schwang sich das alteingesessene Format im frühen Winter und zuletzt im neuen Jahr zu tollen Zahlen auf, die vor allem bei den 14- bis 49-Jährigen deutlich über dem DMAX-Senderschnitt von 1,9 Prozent lagen. Durchschnittlich erreichte die Doku-Serie zwischen dem 8. Oktober 2015 und dem 14. Januar 2016 320.000 Zuschauer ab Drei, von denen 260.000 der Altersgruppe zwischen 14 und 49 Jahren angehörten. Insgesamt schnitt das Format mit mittleren 1,0 Prozent auf Höhe der DMAX-Sendernorm ab, eine deutlich größere Bedeutung kommt allerdings den Zahlen in der Zielgruppe zu. Dort verzeichnete DMAX durchschnittlich sehenswerte 2,3 Prozent.

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