Am Dienstag, den 14. Januar, wurde erstmals ein halbwegs positiver Tag verbucht. Die Reichweite lag bei 0,94 Millionen Zuschauern, der Marktanteil stieg auf 10,4 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen sorgten 0,11 Millionen für 7,8 Prozent. Erst Anfang Februar lief es mit 0,94 Millionen Zuschauern und 10,1 Prozent Marktanteil erneut besser, bei den jungen Menschen blieb das Ergebnis mit 5,3 Prozent jedoch weiterhin zu niedrig.

Einen Lauf bekam die Serie ab dem 26. Februar, denn man konnte bis auf wenige Ausnahmen durchgehend zweistellige Marktanteile einfahren. Am 28. Februar schalteten 1,06 Millionen Zuschauer ein, am 12. und 13. März wurden jeweils 1,04 Millionen verbucht. Die Werte bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Zuschauern blieben dennoch schwach. Kaum mehr als 100.000 Menschen schalteten ein, häufig pendelten die Reichweiten zwischen 0,01 und 0,07 Millionen. Die Marktanteile lagen im Februar und März bei ernüchternden fünf Prozent.
Im Frühjahr erreichte die Serie nicht nur regelmäßig die Marke von einer Million Zuschauern, zahlreiche Episoden sicherten sich mit Werten zwischen 10 und 13,3 Prozent auch gute Marktanteile. Am Montag, den 2. Juni 2025, schalteten beispielsweise 1,02 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren ein, der Marktanteil wurde auf starke 13,3 Prozent beziffert. Bei den jungen Erwachsenen sah es mit 0,05 Millionen Zuschauern und 4,9 Prozent weiterhin mau aus.

Nach der langen Sommerpause, die Ende Juni begann und am 1. September 2025 endete, fielen die Werte jedoch deutlich. Nur noch 0,75 Millionen Zuschauer waren dabei, die Ergebnisse bei den jungen Erwachsenen verschlechterten sich auf 0,04 Millionen und 3,7 Prozent. Seit der Rückkehr der Serie bewegen sich die Marktanteile überwiegend im einstelligen Bereich, sodass die Pause im Rückblick ein strategischer Fehler gewesen sein könnte. Das Publikum hat offenbar gelernt, ohne die Serie zu leben.
Im Durchschnitt haben im vergangenen Jahr 0,85 Millionen Menschen «Sturm der Liebe» gesehen, der Marktanteil wurde auf 10,4 Prozent beziffert. Unter den jungen Menschen befanden sich lediglich 0,05 Millionen Zuschauer, was nur 4,1 Prozent Marktanteil bedeutete. Das Erste muss handeln: Sollten weiterhin Liebesgeschichten erzählt werden, müsste vor der Sommerpause ein klares Finale stehen. Im Herbst sollte mit der Rückkehr dann eine neue Geschichte beginnen. Zudem müssen die jungen Zuschauer wieder emotional stärker abgeholt werden.







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