Vermischtes

WDR-Intendant Buhrow will nicht mehr alles machen lassen

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Der ehemalige «Tagesthemen»-Mann verteidigt zudem die in die Kritik geratene Berichterstattung der ARD über die Lage in der Ukraine.

Buhrow wehrt sich gegen Kritik an Ukraine-Berichterstattung der ARD

Auffällig ist, dass es eine Zunahme von professionell formulierten und juristisch versierten Programmbeschwerden speziell zur Ukraine gibt“, so Buhrow. „Ich akzeptiere die kritische Beobachtung der Berichterstattung, und wir prüfen jeden Vorwurf selbstkritisch“, meinte Buhrow weiter. „Was ich aber in aller Form zurückweise, ist der Vorwurf der Einseitigkeit und der Voreingenommenheit.“ Die Ukraine-Reporterin Golineh Atai sei gerade zur Journalistin des Jahres gewählt worden. „Von einer unabhängigen Jury – das sagt doch alles“, sagte Buhrow im Focus-Interview.
Sich nicht mehr selbst in die Tache lügen will er, sagt WDR-Intendant Tom Buhrow in einem Interview mit dem Magazin Focus. Seit Jahrzehnten hätten ARD und ZDF dies gemacht und immer mehr Arbeit übernommen, ohne dafür weitere Leute einzustellen, erklärte er. Die Arbeit sei nun nicht weiter zu verdichten und deshalb wird beim WDR derzeit prüft, was alles nicht mehr gemacht werden kann. Bittere Einschnitte seien schon vollzogen worden, berichtet der ehemalige Präsentator der «Tagesthemen».

„Das Bitterste bislang“ seien die Einschnitte bei der «Lokalzeit», dem laut Buhrow „populärsten, aktuellen Informationsprogramm im WDR Fernsehen“. Das sendet seit Ende Dezember nur noch montags bis freitags jeweils eine eigene Sendung aus elf NRW-Regionen, am Wochenende nur noch eine gemeinsame Sendung. „Einen Teil des eingesparten Geldes investieren wir in die «Lokalzeiten» unter der Woche, um diese noch attraktiver zu machen“, so Buhrow in dem Interview.

Die Expansion der ARD-Anstalten ins Internet unterstützt er derweil. „Wir müssen dahin gehen, wo die Leute uns nutzen – dafür bezahlen sie uns doch auch.“

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