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'Nous sommes Charlie': Reges Interesse an Sondersendungen

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Am Mittwoch informierten sich zahlreiche Menschen mittels Nachrichtensondersendungen über den Terrorakt in Paris.

Dieses Massaker versetzt unser Land, unsere Stadt und unsere Demokratie in tiefe Trauer.
Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo über den Anschlag
Das Attentat auf die Redaktion der französischen Satirezeitung 'Charlie Hebdo' schockierte am Mittwochnachmittag Menschen aus aller Welt. Zwölf Personen wurden in den Pariser Büros des Magazins getötet, darunter der Chefredakteur der Publikation sowie ein Mitarbeiter des Rundfunksenders France Inter. Sieben weitere Personen wurden bei der brutalen Tat verletzt. Deutsche Fernsehsender reagierten auf die Tragödie und änderten am Mittwoch ihr Programm, um Platz für Informationssendungen zu schaffen, die das Geschehen einordnen und kommentieren. Diese Sondersendungen erreichten ein großes Publikum.

Zum Beispiel verfolgten 5,38 Millionen Fernsehende den «Brennpunkt: Blutbad in Paris», der ab 20.15 Uhr im Ersten lief. 1,29 Millionen der Zuschauer waren 14 bis 49 Jahre alt. Die Sehbeteiligung lag somit bei beachtlichen 16,8 Prozent insgesamt und bei 12,0 Prozent bei den Jüngeren. Bereits ab 19.20 Uhr erreichte das ZDF mit seinem «ZDF spezial: Terror in Paris» 4,57 Millionen Wissbegierige.

Weit überdurchschnittliche 17,0 Prozent Marktanteil resultierten daraus, bei den Jüngeren kam der Mainzer Sender auf 7,0 Prozent und eine Reichweite von 0,58 Millionen. Auch eine Spezialausgabe der «Sat.1 Nachrichten» lief ab 16.30 Uhr mit 10,1 und 11,0 Prozent Marktanteil weit über dem Senderschnitt. 1,28 Millionen Fernsehende informierten sich beim Privatsender. Eine achtminütige Sonderausgabe der «RTL News» lag dagegen ab 16.50 Uhr bei mageren 7,8 und leicht unterdurchschnittlichen 13,7 Prozent. Offenbar warteten die RTL-Zuschauer auf «RTL aktuell», das sich ab 18.45 Uhr ebenfalls mit dem Thema befasste. 16,3 und 18,2 Prozent Marktanteil standen zu Buche, was ein deutliches Plus gegenüber dem Vortag darstellte, als 15,1 und 15,4 Prozent zusammenkamen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/75547
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