Quotencheck

«Once Upon a Time in Wonderland»

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Schon in den USA konnte der Ableger von «Once Upon a Time» nicht überzeugen. Auch hierzulande kam die Serie auf keinen grünen Zweig.

Seit vier Staffeln ist die Märchenserie «Once Upon a Time» für den US-Sender ABC ein verlässlicher Quotenbringer. Da verwundert es kaum, dass man versuchte den Erfolg des Mutterformats auszubauen. So entstand nämlich der Ableger «Once Upon a Time in Wonderland», der im Oktober 2013 in den USA auf Sendung ging und aufgrund schwacher Zuschauerzahlen inzwischen schon wieder Geschichte ist. Die Serie brachte es auf 13 Folgen, die in den letzten Wochen auch im deutschen Fernsehen zu sehen waren. Super RTL nahm sich der Serie an und zeigte das Format am Mittwochabend zur besten Sendezeit in Doppelfolgen. Der Sendeplatz lag nahe, da mittwochs bereits die ersten beiden Staffeln der Mutterserie zu sehen waren. Allerdings hielt sich die Begeisterung für den Ableger auch beim deutschen Publikum in Grenzen.

Der Startschuss fiel am 24. September und zum Staffelstart sah es noch gar nicht so schlecht aus. Die erste Episode zählte 0,43 Millionen Zuschauer. 0,27 Millionen Menschen waren im Alter zwischen 14 und 49 Jahren und sorgten für einen Zielgruppenmarktanteil von 2,3 Prozent. Damit platzierte sich der Staffelauftakt 0,3 Prozentpunkte über dem derzeitigen Senderschnitt. Doch schon die zweite Folge musste im Anschluss Federn lassen und kam auf 1,8 Prozent bei insgesamt 0,38 Millionen Zuschauern.

Während man mit den ersten beiden Episoden also noch halbwegs zufrieden sein konnte, mussten die beiden Ausgaben Anfang Oktober deutlich abgeben. Nur noch 0,24 Millionen Menschen sahen zu. Auch die zweite Episode des Abends lief mit 0,27 Millionen Fans nur geringfügig besser. Der Zielgruppenmarktanteil lag mit 1,3 Prozent den Abend über auf einem konstant schwachen Level. Eine weitere Woche später stabilisierte man sich beim Gesamtpublikum und zählte erneut zwischen 0,25 und 0,26 Millionen Zuschauer. Bei den Werberelevanten erreichte man mit 1,1 Prozent allerdings einen neuen Tiefpunkt.

Die beiden Ausgaben am 15. Oktober hatten keine neuen Tiefschläge im Gepäck, konnten sich aber auch nicht nennenswert steigern. Die erste Folge des Abends verbuchte in der Zielgruppe 1,3 Prozent bei insgesamt 0,27 Millionen Fans. Die zweite Ausgabe kam auf leicht bessere 0,29 Millionen Zuschauer. Die neunte Episode von «Once Upon a Time in Wonderland» ließ die Werte bei den 14- bis 49-Jährigen dann mal wieder spürbar steigen. 1,8 Prozent standen zu Buche – so viel wie seit dem Premierenabend nicht mehr. Auch die zweite Folge des Abends lief mit 1,5 Prozent besser als zurückliegende Ausgaben. Insgesamt sahen 0,29 Millionen Menschen zu.

Am 29. Oktober beendete Super RTL die Ausstrahlung und zeigte zum Abschluss gleich die dreifache Dosis. Die erste Folge bewegte sich mit 1,5 Prozent in der Zielgruppe auf dem Niveau der Vorwoche. Im Laufe des Abends stieg der Zielgruppenmarktanteil dann auf 1,8 Prozent bei insgesamt 0,30 Millionen Zuschauern. Das Serienfinale sahen ab 22:00 Uhr dann noch 0,25 Millionen Fans. Aufgrund der späteren Sendezeit stieg der Wert bei den werberelevanten noch einmal leicht an. Zum Ende reichte es für 1,9 Prozent, womit man fast am Senderschnitt kratzte.

In der Endabrechnung kam die erste und einzige Staffel von «Once Upon a Time in Wonderland» auf durchschnittlich 0,29 Millionen Zuschauer. Daraus resultierte beim Gesamtpublikum ein Marktanteil von 1,0 Prozent, womit man den Senderschnitt um 0,8 Prozentpunkte verfehlte. Auch in der Zielgruppe lag man mit 1,5 Prozent unter den Durchschnittswerten von Super RTL. Den Sendeplatz am Mittwochabend übernimmt ab dieser Woche nun wieder das Mutterformat «Once Upon a Time». Der Sender wird die dritte Staffel der Märchenserie zeigen. Ob diese von Erfolg gekrönt sein wird, muss sich zeigen, denn die zweite Staffel hatte zuletzt mit Zuschauerrückgängen zu kämpfen.

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