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Zweitstärkstes Relegationsspiel aller Zeiten

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Der mögliche Abstieg des HSV lockte am Donnerstagabend sehr viele Zuschauer zum Ersten; nur das Skandalspiel zwischen Berlin und Düsseldorf erreichte 2012 höhere Werte.

Vergangene Relegationen

  • 2009/10: Nürnberg vs. Augsburg: Hinspiel 5,56 Mio; Rückspiel (18:00 Uhr) 4,41 Mio.
  • 2010/11: Gladbach vs. Bochum: Hinspiel 5,63 Mio.; Rückspiel 6,80 Mio.
  • 2011/12: Berlin vs. Düsseldorf : Hinspiel 6,35 Mio.; Rückspiel 8,64 Mio.
  • 2012/13: Hoffenheim vs. Kaiserslautern: Hinspiel 6,20 Mio.; Rückspiel 6,13 Mio.
Hamburg, selbsternannte Perle des Nordens, unfreiwillig im tiefen Süden der Bundesliga-Tabelle: Neben Hertha BSC, die in der Relegation des Jahres 2012 turbulent an Düsseldorf scheiterten, dürfte die Möglichkeit eines vorläufigen Endes der Erstligapräsenz des HSV Fußballdeutschland mehr bewegen, als alle anderen Partien seit Wiedereinführung des finalen Wettstreits zwischen dem oberen Ende der 2. Liga und dem Tabellenkeller der höchsten Spielklasse. Entsprechend erwartungsfroh durfte Das Erste hinsichtlich der Einschaltquote für Hin- und Rückspiel zwischen den Hanseaten und der SpVgg Greuther Fürth sein. Das Resultat der ersten Begegnung, die Null-zu-Null endete, bietet in jedem Falle beste Voraussetzungen für Rekordwerte im Rahmen des zweiten Spiels. Am Donnerstagabend wurden folgerichtig sehr viele Zuschauer erreicht, auch wenn die Rekordmarke des Berlin-Düsseldorf-Rückspiels nicht geknackt werden konnte.

Ab 20.15 Uhr verfolgten bis zu 6,07 Millionen und 22,5 Prozent aus dem Gesamtpublikum die die Partie begleitende Moderation. Aus den Reihen der 14- bis 49-Jährigen interessierten sich durchschnittlich 2,14 Millionen und 21,3 Prozent für die Berichterstattung vom Spiel. Die Begegnung selbst lockte 8,47 Millionen ab drei Jahren an, die ausgezeichneten 27,7 Prozent entsprachen. Bei den Jungen durfte Das Erste 2,86 Millionen verbuchen, die 25,2 Prozent Marktanteil bedeuteten.

In beiden Zuschauergruppen erreichte der Sender damit den zweithöchsten Wert seit Wiedereinführung der Relegationsspiele. Nur als sich am 15. Mai 2012 Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC um die Erstklassigkeit prügelten, sahen mit 8,64 Millionen und 28,5 Prozent insgesamt mehr Menschen zu. Es ist allerdings zu erwarten, dass das Rückspiel diese Marke knacken wird.

Auch der Bezahlsender Sky übertrug die Partie und erreichte damit vor den heimischen Fernsehern 0,39 Millionen und 1,3 Prozent aus dem Gesamtpublikum. In der Zielgruppe wurden 0,24 Millionen und 2,1 Prozent für das Spiel gemessen. Nicht mit eingerechnet sind in diese Werte diejenigen, die sich dem Programm des Senders in Bars, Kneipen etc. widmeten.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/70764
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