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«Next, Please!»

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Wie kam die neue Reality im Vorabendprogramm von RTL II an?

Im Vorabendprogramm läuft für RTL II derzeit vieles richtig – «Köln 50667» und «Berlin – Tag & Nacht» fahren schließlich Tag für Tag tolle Quoten ein. Auf dem Sendeplatz um 17 Uhr hatte man dagegen zuletzt leichte Probleme: Die auf diesem Slot gezeigten «X-Diaries» unterlagen häufig starken Schwankungen. Daher testete man in den vergangenen drei Wochen eine neue Reality-Show namens «Next, Please!», die vom Konzept her der einstigen MTV-Datingshow «Next» ähnelte. Die Produktion von Tresor TV kam zum Start sehr gut beim Publikum an:

Im Schnitt interessierten sich 0,46 Millionen Zuschauer ab drei Jahren für die Premiere des Formats am 26. August, was einem Marktanteil von 4,1 Prozent entsprach. Im August war der Münchner Privatsender auf durchschnittlich 4,4 Prozent aller Fernsehenden gekommen; somit verfehlte man zum Auftakt leicht den Senderschnitt beim Gesamtpublikum. Eine wichtigere Rolle dürften die Zahlen bei den 14- bis 49-Jährigen gespielt haben – und die waren hervorragend: 0,35 Millionen Zuschauer sorgten für einen klar überdurchschnittlichen Marktanteil von runden neun Prozent. Im August lag die Norm hier bei 7,4 Prozent.

Nur einen Tag später nahm das Interesse in der Zielgruppe deutlich ab, im Mittel wurden bloß noch 6,4 Prozent der Umworbenen generiert. Die absolute Zuschauerzahl war auf 0,38 Millionen zurückgegangen, der dazugehörige Marktanteil bei allen auf 3,3 Prozent. Für die Mittwochs-Ausgabe sah es wieder besser aus, denn hierfür standen bei 0,42 Millionen Zusehern 8,7 Prozent Zielgruppen-Marktanteil zu Buche. Am Donnerstag wurden schwächere 6,1 Prozent gemessen, ehe es am Freitag wieder mit 8,6 Prozent nach oben ging. Unterm Strich fuhr das Dating-Format in der ersten Woche also Achterbahn. Dennoch waren die ersten fünf Ausgaben mit im Schnitt 7,8 Prozent Marktanteil die erfolgreichsten. In den Wochen danach lag man bei sieben beziehungsweise 7,2 Prozent.

In Woche zwei sahen die Marktanteile etwas anders aus – Werte von über acht Prozent waren nicht mehr drin. Stattdessen pendelte man sich bei Marktanteilen zwischen 6,4 und 7,7 Prozent ein. Im Durchschnitt sahen 0,26 Millionen Werberelevante zu, 0,34 Millionen waren es insgesamt. Genauso ging es auch in der dritten und schließlich vorerst letzten Woche mit Erstausstrahlungen weiter. Das Höchste der Gefühle waren 7,9 Prozent Zielgruppen-Marktanteil, den Tiefpunkt markierte ausgerechnet die Folge vom Freitag, den 13. September 2013. An diesem Tag versammelten sich lediglich sechs Prozent der Umworbenen vor den Fernsehgeräten.

Alles in allem wird man bei RTL II darüber aber hinweg sehen können. Schließlich wurde das Format inzwischen auch schon erfolgreich im Nachmittagsprogramm eingesetzt. Im Mittel kamen die 15 um 17 Uhr gezeigten Ausgaben auf 0,36 Millionen Zuschauer, 0,29 Millionen davon waren zwischen 14 und 49 Jahre alt. Das hatte solide Marktanteile von 3,3 und 7,2 Prozent zur Folge.

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