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«Vigil – Tödliche Drohnen»

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Die zweite Staffel der britischen Serie kam beim ZDF unter die Räder. Das verdankt die Serie den Olympischen Winterspielen.

Knapp zwei Jahre nach der britischen Ausstrahlung schnappte sich das ZDF die zweite Staffel von «Vigil», die den Namen „Tödliche Drohnen“ trägt. Die sechs neuen Episoden sollten eigentlich am Sonntag ab 22.00 Uhr ausgestrahlt werden, wo britische Inhalte beim ZDF seit Jahrzehnten ihre Heimat haben. Doch die Olympischen Winterspiele sorgten dafür, dass die Episoden erst viel später auf Sendung gingen.

Die erste Folge mit dem Titel „Attacke“ ging erst um 23.45 Uhr auf Sendung, es blieben 0,62 Millionen Fernsehzuschauer wach. Der Marktanteil lag mit 8,6 Prozent weit hinter dem üblichen ZDF-Schnitt von 14 Prozent. Auch bei den jungen Menschen konnte die Serie nicht mehr profitieren, schließlich sorgten 0,08 Millionen lediglich für 5,3 Prozent. Doch damit nicht genug: Zwischen 00.40 und 01.30 Uhr lief die zweite Folge mit dem Titel „Wüstenstaat“. Es schalteten nur noch 0,40 Millionen Menschen ein, der Marktanteil sank auf 8,5 Prozent. Bei den jungen Menschen ging das Konzept ebenfalls nicht auf: Es wurden 0,04 Millionen 14- bis 49-Jährige verbucht, die für einen Marktanteil von dreieinhalb Prozent standen.

Am Sonntag, den 22. Februar 2026, waren im Vorfeld zwar keine Wettkämpfe mehr zu sehen, doch die Serie lief im Anschluss an das «heute journal», welches durch die Olympische Schlussfeier erst um 23.05 Uhr begann. Die Krimi-Serie aus Großbritannien holte mit der Folge „Verdachtsmomente“ immerhin 0,74 Millionen Fernsehzuschauer, der Marktanteil bewegte sich bei achteinhalb Prozent. Unter den jungen Menschen waren knapp 100.000 dabei, sodass ein Marktanteil von 5,4 Prozent verbucht wurde.

Die zweite Geschichte mit dem Titel „Entführt“ startete um 00.20 Uhr. Dieses Mal blieben nur noch 0,51 Millionen Zuschauer sitzen, die Serie fuhr mit 10,1 Prozent erstmals ein zweistelliges Ergebnis ein. Bei den jungen Menschen verabschiedete sich fast die Hälfte ins Bett, denn bis 01.15 Uhr wach bleiben zu können, ist ein Privileg. 0,06 Millionen junge Menschen führten zu 5,7 Prozent.

Am Sonntag, den 1. März, startete die Serie aufgrund des Iran-Kriegs erst um 22.30 Uhr. Immerhin waren 1,11 Millionen Zuschauer bei „Todesfalle“ dabei, der Marktanteil lag bei 7,4 Prozent. Unter den jungen Menschen waren 0,07 Millionen, der Marktanteil sank auf 2,4 Prozent. Ab 23.30 Uhr kam das Staffelfinale mit dem Titel „Hochverrat“ auf 0,74 Millionen Zuschauer und neun Prozent. Nur noch 0,05 Millionen saßen vor dem Fernseher und sorgten für einen Marktanteil von 2,7 Prozent.

Im Durchschnitt erreichte «Vigil» mit der zweiten Staffel 0,69 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren, der Marktanteil lag bei 8,7 Prozent. Unter den jungen Menschen waren 0,07 Millionen dabei, was zu schwachen 4,3 Prozent Marktanteil führte. Es stellt sich die Frage: Was hat das ZDF geritten, die Serie so zu versenden?

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