Ihren Lauf nahm die Programmierung ab Donnerstag, 11. Juni um 20.15 Uhr, als die von Matthias Opdenhövel moderierte Musik-Competition auf ganz üble 2,0 Prozent bei den 14-49-Jährigen kam, was 0,11 Millionen Zusehenden in dieser Altersklasse entsprach – eine Einschaltquote, die deutlich unter dem eh schon lädierten Senderschnitt lag. Beim Gesamtpublikum bedeuteten die ausgewiesenen 0,49 Millionen Zuschauenden bei 2,2 Prozent Marktanteil in dieser Kategorie ebenfalls eine Schmach.

Steigern konnte sich das Format in der nächsten Woche dann zunächst etwas und stieg ein bisschen auf trotzdem noch blasse 4,4 Prozent (0,15 Millionen 14-49-Jährige). Am Gesamtmarkt stiegen die Zuschauerzahlen etwas auf 0,59 Millionen und 3,3 Prozent, womit man sich zumindest in den halbwegs vertretbaren Bereich retten konnte.
Wieder (deutlich) bergab ging es schließlich am 25. Juni. Gemessen wurde hier ein sogar ein neues Tief von völlig desolaten 1,7 Prozent anhand 0,09 Millionen Jüngeren. Am Gesamtmarkt fiel man ärgerlicher Weise ebenfalls wieder stärker ab und blieb bei arg begrenzten 0,45 Millionen und 2,0 Prozent hängen. Eine akzeptable Schadensbegrenzung war das Format zu diesem Zeitpunkt folglich nicht.

Wenigstens etwas positivere Entwicklungen gab es dann an den ersten zwei Juli-Terminen in den folgenden Wochen: Prozent-Werte in Höhe 3,4 und 3,7 Prozent durch 0,14 und 0,13 Millionen waren nicht mehr eine ganz so große Katastrophe, aber andererseits natürlich trotzdem eine ganze Ecke von befriedigenden Dimensionen entfernt. 0,48 und 0,54 Millionen Quiz-Interessierte insgesamt markierten eine zaghaft optimierte Gesamtreichweite mit höchstens 2,8 Prozent.
Zumindest bezüglich des Gesamtpublikums moderat versöhnlich stimmen konnte die letzte Folge des Wiederholungs-Rhythmus am 16. Juli: Immerhin recht wegsteckbare 3,0 Prozent anhand 0,52 Millionen ergaben sich. Obwohl sich bei den 14-49-Jährigen die Gegenteilige Richtung mit einer reduzierten Reichweite von 0,11 Millionen herauskristallisierte, reichte dies zu einem leicht verbesserten Anteil im Umfang von 4,3 Prozent.
Mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 3,2 Prozent (0,12 Millionen) beim jungen Publikum sowie 2,6 Prozent (0,51 Millionen) bei allen stellte das Musik-Quiz-Format für Sat.1 keine wirklich befriedigende Schadensbegrenzung während der Fußball- und Sommerzeit dar. Dafür hätten Gesamt-Anteile häufiger zumindest gen vier Prozent tendieren müssen, was wohl als das Mindeste zu bezeichnen gewesen wäre. Bei den Jüngeren wäre diese Mindestschwelle fünf oder sechs Prozent gewesen. Verwundern kann der Misserfolg aber eigentlich nicht, schließlich machten zuletzt schon neue Folgen der Opdenhövel-Sendung Probleme, was auch dazu führte, dass eine Fortführung momentan auf Eis zu liegen scheint.







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