Primetime-Check

Freitag, 7. Januar 2011

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Wie viele Menschen entschieden sich am Freitagabend für das zweistündige «Wer wird Millionär?». Und wie lief es für Sat.1 mit dem Animationsfilm «Ab durch die Hecke»?

Auf häufigsten angesehen wurde am Freitag mit Abstand das RTL-Quiz «Wer wird Millionär?». 7,51 Millionen Menschen entschieden sich für die zweistündige Ausgabe, der Marktanteil lag bei 22,3 Prozent. Und auch mit den Einschaltquoten in der Zielgruppe kann der Kölner Sender zufrieden sein. 2,60 Millionen 14- bis 49-Jährige sorgten für 20,6 Prozent Marktanteil. «Paul Panzer live! Endlich Freizeit – Was für`n Stress» kam im Anschluss noch auf 4,56 Millionen Zuseher sowie 24,1 Prozent Marktanteil beim jungen Publikum. Sehr erfolgreich war auch Sat.1 mit dem Film «Ab durch die Hecke». 3,55 Millionen Zuschauer bescherten dem Sender 10,5 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Bei den 14- bis 49-Jährigen sprangen 17,5 Prozent heraus, 2,21 Millionen junge Zuschauer schalteten ein. «Die Oliver Pocher Show» konnte diese gute Vorlage allerdings nicht nutzen und kam danach auf lediglich 1,88 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil bei den werberelevanten Zusehern lag bei unterdurchschnittlichen 9,9 Prozent. Die «Schillerstraße» sackte im Anschluss sogar noch auf 6,4 Prozent ab.

Ebenfalls nicht überragend lief es für ProSieben. Der zweite Teil der Eigenproduktion «Go West – Freiheit um jeden Preis» versagte mit lediglich 2,11 Millionen Gesamtzuschauern, 1,44 Millionen von ihnen waren zwischen 14 und 49 Jahren alt. Insgesamt wurde ein Marktanteil von 6,3 Prozent gemessen, in der Zielgruppe waren es 11,3 Prozent. Im Duell der öffentlich-rechtlichen Sender setzte sich das ZDF mit seinen Krimi-Serien klar durch. «Ein Fall für Zwei» und «SOKO Leipzig» kamen auf 4,58 bzw. 4,57 Millionen Zuschauer. Die Marktanteile bei den Zusehern ab drei Jahren lagen bei 13,6 und 14,2 Prozent. Das Erste konnte mit dem Spielfilm «Glücksbringer» nicht mithalten und versammelte nur 4,19 Millionen Bundesbürger vor den TV-Geräten. Dies entsprach 12,4 Prozent. Und auch bei den 14- bis 49-Jährigen hatte das Zweite Deutsche Fernsehen die Nase klar vorn. 0,91 Millionen Menschen entschieden sich für «Ein Fall für Zwei», «SOKO Leipzig» steigerte sich später sogar noch auf 1,18 Millionen Zuschauern. 7,4 und 9,3 Prozent Marktanteil waren die Folge. Das Erste kam auf lediglich 650.000 Zuschauer sowie 5,2 Prozent.

In der zweiten TV-Liga musste sich RTL II zunächst mit schwachen Quoten begnügen. «Dave» sahen nur 1,07 Millionen Menschen, 650.000 von ihnen waren zwischen 14 und 49 Jahren alt. Der Marktanteil in der Zielgruppe lag bei schwachen 5,1 Prozent. Der nachfolgende Film «Eyes Wide Shut» kam ab 22.24 Uhr immerhin noch auf 950.000 Zuseher sowie 7,2 Prozent Marktanteil bei den Werberelevanten. VOX generierte mit einer Folge «CSI: Ney York» einen Marktanteil von sieben Prozent in der Zielgruppe. 1,72 Millionen Menschen sahen zu. «The Closer» kam danach auf 1,59 Millionen Zuseher ab drei Jahren sowie 6,7 Prozent. Später sah es dann für «Law & Order: Special Victims Unit» deutlich besser aus. Die Serie erreichte bis zu zehn Prozent Zielgruppenmarktanteil. Bei kabel eins lag derweil eine neue Folge «Castle» mit 1,17 Millionen Gesamtzuschauern über dem Senderschnitt. Insgesamt wurden 3,5 Prozent gemessen, bei den 14- bis 49-Jährigen 6,3 Prozent. Zwei Folgen «Cold Case» blieben im Anschluss jedoch bei jeweils 5,8 Prozent in der Zielgruppe hängen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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