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Studie untersucht "Herr der Ringe"-Erfolg

Der Kinostart des abschließenden Teils der «Herr der Ringe»-Trilogie «Die Rückkehr des Königs» hat weltweit Rekorde an den Kinokassen eingespielt. Mit dem Erfolg der gesamten Trilogie beschäftigt sich nun ein internationales Forschungsprojekt, das die Ursachen des grenzüberschreitenden Medien-Phänomens klären will. An der Studie sind Medienwissenschaftler aus über 15 Ländern beteiligt. Die Koordination übernimmt Martin Barker von der Universität Aberystwyth in Wales. In Deutschland nimmt der Studiengang AV-Medienwissenschaften der "Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf" an dem Projekt teil, das laut eigenen Angaben die "größte interkulturelle Medienstudie aller Zeiten" darstellt.

Die Medienforscher wollen herausfinden, wie ein globales Medienprodukt in verschiedenen nationalen Umfeldern vermarktet wird und wie das Publikum auf den Film reagiert. Wie kam es zum Kult um die Filme und die Bücher? Was fasziniert die Fans an der fiktiven Welt von Mittelerde? Wie vergleichen die Zuschauer die Bücher mit dem Film? Welche Rolle spielt das Computerspiel für die Fans? Diesen Fragen wird in allen beteiligten Ländern durch eine Umfrage auf der Website «http://www.lordoftheringsresearch.net» nachgegangen. Neben dem Fragebogen finden in den einzelnen Ländern noch zusätzliche Untersuchungen statt. So werden in Deutschland noch Interviews mit Kinogängern und Gruppendiskussionen durchgeführt.

Am Tag des Kinostarts hat «Die Rückkehr des Königs» laut New York Times (NYT) in den USA 34,1 Mio. Dollar eingespielt. Der Rekordhalter bei den Einspielergebnissen des ersten Tages ist «Spiderman» mit 39,4 Mio. Dollar. In 19 Ländern außerhalb der USA spielte der Film demnach weitere 23,5 Mio. Dollar am ersten Tag ein. In Großbritannien, Deutschland, Spanien, der Schweiz und Belgien habe "Die Rückkehr des Königs" sogar die Premiere-Rekorde gebrochen, so die NYT.

Kurz-URL: qmde.de/4071
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