Ein Wochenende zu zweit

von
Unser Kolumnist Alexander Krei schreibt über sein Leben – zu Ostern gab es unerwarteten Besuch.

Bin froh, dass Ostern endlich vorbei ist. Mein bester Freund Frankie, genannt Frankenstein, hat die letzten drei Nächte bei mir verbracht. Mal wieder. Stress mit seiner Freundin – auch mal wieder. Dass er leise anklingen ließ, dass er nur wenig erpicht darauf sei, das Osterwochenende bei seinen potenziellen Schwiegereltern verbringen zu müssen, brachte das Fass zum Überlaufen.

Viel anzufangen war mit Frankie nicht. Weder Zoobesuch noch Fußball-Bundesliga führten zum Erfolg. Die Schwiegereltern wären da wahrscheinlich doch die bessere Wahl für ihn gewesen: So kam er kaum über den Ruhepuls eines schlafenden Koalabären hinaus. Will aber nicht meckern, hatte nämlich wider Erwarten meine Ruhe. Trotzdem ist er natürlich ein ziemlicher Gefahren-Faktor. Mehr als ein Teller, zwei Gläser und ein Beobachtungsfenster im Zoo gingen nicht zu Bruch. Ein überraschender Erfolg.



Freue mich nun aber wieder auf die Büro-Arbeit und das Lauf-Training mit meiner Sekretärin (Süßer die Glocken nie klingen). Sie hat es doch tatsächlich geschafft, mich in den vergangenen Tagen zu motivieren, nachdem sie mir die Hoffnung machte, mit einem stählernen Körper die Frauenwelt besser bezirzen zu können. Hoffe, sie behält Recht.

Bin mal weg. Qualm aus der Küche. Dabei sollte Frankie doch eigentlich nur Kaffee machen.

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